Staatliche Schlösser und Gärten

Die Auswirkungen des Klimawandels auf historische Gartenanlagen

Blick auf das Schwetzinger Schloss und die Parkanlage: Die Kurfürstliche Sommerresidenz besteht neben der Schlossanlage aus einem weitläufigen Schlossgarten. Der Klimawandel setzt den historischen Gärten der Staatlichen Schlösser und Gärten in Baden-Württemberg zu. (Bild: dpa)

Bei einer Veranstaltung in der Landesvertretung Berlin wurde diskutiert, wie die historischen Gärten in Baden-Württemberg unter veränderten klimatischen Bedingungen erhalten werden können. Hitze und Trockenheit setzen den Kulturdenkmälern zu.

Folgen des Klimawandels wie Hitze und Trockenheit wirken sich mehr und mehr auch auf historische Gärten aus. Bei der Veranstaltung „Perspektiven“ der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg (SSG) in der Landesvertretung Berlin gingen Fachleute der Frage nach, wie die Kulturschätze unter den veränderten Bedingungen erhalten werden können. „Unsere historischen Gartenkunstwerke sind stark gefährdet. Das ist Herausforderung und Verpflichtung zugleich“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett. „Wir prüfen neue Ansätze, um die historischen Gärten in Zeiten des Klimawandels zukunftsfähig zu halten. Dabei achten wir natürlich auf Klima- und Umweltverträglichkeit. Schließlich geht es um jahrhundertealte Bäume in Schlossgärten und wertvolle Lebensräume auch für gefährdete Tierarten.“

Schäden durch Hitze und Trockenheit nehmen zu

Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten, sagte: „Die gemeinsame große Aufgabe der kommenden Jahre liegt darin, zum Nutzen aller Gärten das Fachwissen in Deutschland zu bündeln, dort wo notwendig abgestimmt und praxisorientiert zielgerichtet zu forschen, um rasch unsere Gartendenkmale verbessert pflegen zu können.“

Wie weit der Klimawandel sich auf die tägliche Arbeit in den historischen Gärten auswirkt, hat sich im vergangenen Jahr besonders deutlich gezeigt. Die Schäden durch Hitze und Trockenheit nehmen zu. Lösungsansätze aus botanischer, naturwissenschaftlicher und gartenkonservatorischer Perspektive stellten unter anderem der Präsident des Nationalkomitees für Denkmalschutz, Dr. Gunnar Schellenberger, Prof. Dr. Manfred Stock vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und der Leiter des Bereichs Historische Gärten bei der SSG, Prof. Dr. Hartmut Troll, dar.

In den historischen Gärten des Landes wird längst nachhaltig und umweltorientiert gearbeitet. Es werden ausschließlich umweltschonende Methoden angewandt, Insektizide und Glyphosat kommen nicht zum Einsatz. Wo der Klimawandel zu Anfälligkeiten für Krankheiten führt, werden neue, nachhaltige Wege gesucht. Dabei steht im Vordergrund, das Kulturerbe in seiner Einzigartigkeit und seiner historischen Qualität zu erhalten. Die Garten-Kulturdenkmäler sind auch für den Tourismus bedeutend.

Die Veranstaltung „Perspektiven“

Bei der Veranstaltung „Perspektiven“ kommen Fachleute der Staatlichen Schlösser und Gärten mit Vertreterinnen und Vertretern von Politik, Kulturverwaltungen und kulturellen Institutionen ins Gespräch. Die SSG hatte zum zweiten Mal dazu in die Landesvertretung in Berlin eingeladen.

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