Kunst und Kultur

Dialog zum Thema „Kultur und Demokratie“

Besucher sitzen im Atrium der neu gebauten Kunsthalle Mannheim vor dem Kunstwerk „Sefiroth“ des Künstlers A. Kiefer (Bild: © dpa).

Im Rahmen des großen Dialogprozesses „Kulturpolitik für die Zukunft“ fand in Mannheim die Abschlussveranstaltung zum Thema Kultur und Demokratie“ statt. Kunst und Kultur sind zentrale Pfeiler einer demokratischen Gesellschaft, denn sie fordern Austausch und fördern Begegnung.

Welchen Beitrag leisten Kunst und Kultur zur Demokratie und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt? Welche gelungenen Beispiele für kulturelle Teilhabe, bürgerschaftliches Engagement und sogenannte Dritte Orte gibt es im Land? Wie befördern Kunst und Kultur die Vorstellung und Ideen von Identität und Heimat der Bürgerinnen und Bürger? Darüber diskutiert Kunststaatssekretärin Petra Olschowski heute mit Expertinnen und Experten in Mannheim bei der letzten großen öffentlichen Veranstaltung des Themenforums „Neue gesellschaftliche Bündnisse“ im Rahmen des im Juni 2018 gestarteten Dialogprozesses „Kulturpolitik für die Zukunft“. Im Fokus steht die Rolle der Kunst in der Demokratie.

„Kunst und Kultur sind wesentliche Bestandteile eines gesamtgesellschaftlichen Prozesses und unserer Demokratie. Sie schaffen die notwendigen Räume für Austausch und laden zur Teilhabe ein. Nur in einer kreativen und offenen Auseinandersetzung können wir gemeinsam die Zukunft der Gesellschaft gestalten“, sagt Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst am Dienstag, 28. November, im Vorfeld der Veranstaltung.

Podiumsdiskussion mit Vertretern der Kunst und Politik

Die Veranstaltung beginnt mit einem Impulsvortrag zum Thema „Überlegungen zum Verhältnis von Kunst und Demokratie“ von Thea Dorn, Autorin, Philosophin und TV-Moderatorin. Davon ausgehend diskutieren Thea Dorn, Kunststaatssekretärin Petra Olschowski, Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Christian Holtzhauer, Intendant Schauspiel des Nationaltheaters Mannheim, über die daraus erwachsenden Aufgaben für die Kulturpolitik.

In Arbeitsgruppen werden danach Best Practice-Beispiele zu den Themen Partizipation in der Kunst, bürgerschaftliches Engagement, Identität und Heimat in der Kunst sowie Dritte Orte in der Kunst vorgestellt und diskutiert.

„Was bewährt ist und bleiben muss, was neu ist und anders sein soll, das wollen wir am Ende des Dialogs als Ergebnis festhalten. Ich freue mich daher sehr darüber, mit welcher Ernsthaftigkeit, Leidenschaft, Erfahrung und Gestaltungsfreude die Diskussionen zu den durchaus komplexen Themen bisher in unserem Dialogprozess geführt wurden und habe große Erwartungen in die heutige Veranstaltung in Mannheim“, so Petra Olschowski.

Dialog zur „Kulturpolitik für die Zukunft“

Kunstministerin Theresia Bauer und Kunststaatssekretärin Petra Olschowski haben einen umfangreichen, partizipativen Dialog zur „Kulturpolitik für die Zukunft“ gestartet und gehen damit ein zentrales kulturpolitisches Vorhaben der Landesregierung an. Seit dem Auftakt des Dialogprozesses im Juni 2018 haben bereits eine Vielzahl von Arbeitsgesprächen und Formaten in den vier Themenforen „Digitale Welten“, „Neue gesellschaftliche Bündnisse“, „Strategien der Transformation – Neue Wege der Öffnung, Vermittlung und Verortung von Kultur“ sowie „Kunst und Kultur in ländlichen Räumen“ mit mehr als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattgefunden. Aus den Ergebnissen der Diskussionen mit Künstlerinnen und Künstlern, den Kunsteinrichtungen und dem Publikum wird das Kunstministerium die Grundlagen einer Kulturpolitik für das nächste Jahrzehnt entwickeln.

Wissenschaftsministerium: Kulturpolitik für die Zukunft

Wissenschaftsministerium: Neue gesellschaftliche Bündnisse