Polizei

Dank an Polizeibeamte auf Auslandsmissionen

Wappen von Baden-Württemberg auf dem Ärmel einer Polizeiuniform. (Bild: Innenministerium Baden-Württemberg)

Innenminister Thomas Strobl dankte den Beamtinnen und Beamten der Polizei Baden-Württemberg, die derzeit ihren Dienst auf Auslandsmissionen verrichten. Die Polizei leiste weltweit einen aktiven Beitrag zur Friedenssicherung.

 „In den Krisengebieten dieser Welt sorgen auch Polizistinnen und Polizisten aus Baden-Württemberg für Sicherheit und Frieden. Damit leisten sie für das jeweilige Land und die dort lebenden Menschen eine sehr wichtige Arbeit. Für diesen mutigen und anspruchsvollen Einsatz danke ich sehr und spreche diesen Polizistinnen und Polizisten meine Anerkennung und meinen Respekt aus“, bedankte sich der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl in einem persönlichen Brief bei den Beamtinnen und Beamten der Polizei Baden-Württemberg, die derzeit ihren Dienst in einer Auslandsmission verrichten. Neben einem persönlichen Dank erhielten alle Auslandsverwender auch ein kleines Geschenk.

Aktuell sind weltweit 13 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus Baden-Württemberg in internationalen Polizeieinsätzen eingesetzt. Sie leisten ihre Arbeit oft unter schwierigen Lebens- und Einsatzbedingungen.

Polizei leistet weltweit aktiven Beitrag zur Friedenssicherung

„Die Beteiligung an polizeilichen Auslandsmissionen ist mittlerweile ein fester Bestandteil des polizeilichen Aufgabenspektrums und ein aktiver Beitrag zur Friedenssicherung. Wir entziehen dem internationalen Terrorismus Nährboden und Rückzugsmöglichkeiten, indem wir die innere Stabilität in destabilisierten Regionen aufbauen. Gleichzeitig bekämpfen wir Fluchtursachen“, so Innenminister Thomas Strobl.

Die Polizei Baden-Württemberg beteiligt sich seit 1994 an internationalen Friedensmissionen der Vereinten Nationen (UN), der Europäischen Union (EU), der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sowie an bilateralen Polizeiprojekten. Zu den Aufgaben der sogenannten „Peacekeeper“ gehören die Beratung von Führungskräften der Sicherheitsbehörden, die Aus- und Fortbildung örtlicher Polizeikräfte, die Überwachung von Friedensprozessen in Grenzregionen und die Eindämmung der Schleusungskriminalität und der illegalen Migration.

Folgende Missionen werden derzeit unterstützt:

  • EULEX Kosovo mit einer Beamtin
  • EUAM Ukraine mit einer Beamtin
  • EUMM Georgien mit einer Beamtin und einem Beamten
  • EUCAP Somalia mit einer Beamtin
  • GPPT Afghanistan mit einer Beamtin
  • MINUSMA Mali mit einem Beamten
  • UNAMID Sudan mit einem Beamten
  • FRONTEX Bulgarien/Griechenland mit einer Beamtin und zwei Beamten
  • EUBAM Rafah/Palästina mit zwei Beamten