Staatliche Schlösser und Gärten

Bio-Zertifizierung der Schlossgärtnerei im Schlossgarten Karlsruhe

Im Botanischen Garten in Karlsruhe spiegelt sich die Umgebung im Wasser eines Brunnens wieder.  (Bild: dpa)

Seit 2015 produziert die Schlossgärtnerei im Schlossgarten Karlsruhe nach Bio-Kriterien, setzt in der Pflanzenanzucht keine chemischen Pflanzenschutzmittel und mineralischen Dünger ein. Im August 2019 hat die Schlossgärtnerei einen Antrag auf Bio-Zertifizierung gestellt.

Im August 2019 hat die Schlossgärtnerei im Schlossgarten Karlsruhe einen Antrag auf Bio-Zertifizierung gestellt. Ziel ist es, die Schlossgärtnerei nach einer zweijährigen Zertifizierungsphase ab August 2021 zu einer Gärtnerei nach Europäischer Öko-Verordnung zu machen. Finanzstaatssekretärin Gisela Splett hat sich bei einer Informationsveranstaltung vor Ort ein Bild davon gemacht, was bislang umgesetzt wurde. Dabei haben die Gärtnerinnen und Gärtner ihre Arbeit im ökologischen Betrieb präsentiert.

Keine chemischen Pflanzenschutzmittel und mineralischen Dünger

„In der Karlsruher Schlossgärtnerei wird ohne chemische Pflanzenschutzmittel und mineralischen Dünger gegärtnert. Die Gärtnerinnen und Gärtner setzen auf umweltverträgliche Varianten. Im biologischen Gartenbau legen sie großen Wert auf den Boden und die darin existierenden Lebewesen. Die Pflanzen entnehmen dem Boden die notwendigen Nährstoffe und nur diese werden dem Boden wieder zugeführt. So entwickeln sich kräftige und gesunde Pflanzen auf einem gesunden Boden“, sagte Splett. Auch die Biodiversität werde gefördert, denn die Population von Insekten und Wirbeltieren nehme zu.

Bei Beet- und Topfpflanzen verzichten die Gärtnerinnen und Gärtner auf Torf, obwohl dies im Kontrollverfahren nach den EG-Verordnungen nicht verlangt wird. Freiwillig wird auch Kunststoff weitgehend vermieden. Das gilt sowohl für Substratlieferungen als auch für Töpfe.

Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit als Grundsätze

Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit sind für die Gärtnerinnen und Gärtner kein aktueller Trend, sondern seit jeher wichtige Grundsätze. Bereits in früheren Jahrhunderten wussten sie um die Kraft und Geheimnisse der Natur und orientierten sich daran. Schon Markgraf Karl Wilhelm von Baden war, wie fast alle seine Nachfolger, ein engagierter Gärtner. Die Gartenkultur wechselte während der Jahrhunderte vom Schlossvorplatz hinter das Schloss, auch die Herzöge in der Zeit nach dem Markgrafen legten großen Wert auf einen Garten mit schönen Pflanzen. Eine Gartenverwaltung und engagierte Hofgärtnerinnen und -gärtner waren immer selbstverständlich, denn die Gartenkunst genoss ein hohes Ansehen. Heute verbirgt sich die Schlossgärtnerei hinter einer historischen Mauer im ehemaligen Fasanengarten. „Die heutigen Gärtnerinnen und Gärtner knüpfen an die Tradition der ehemaligen Hofgärtnerinnen und -gärtner an“, so die Finanzstaatssekretärin.

Die Gärtnerinnen und Gärtner des Landesbetriebes Vermögen und Bau Baden-Württemberg setzen sich seit langem engagiert für die umweltverträgliche Kultivierung und Pflege der Pflanzen ein. Der Leiter der Schlossgärtnerei, Gärtnermeister Andreas Schneller, hat sich früh für die Umstellung auf einen ökologischen Betrieb entschieden. Ab August 2021 soll die Schlossgärtnerei nach der Europäischen Öko-Verordnung zertifiziert sein. Die Staatssekretärin begrüßte die Initiative und dankte allen Beteiligten für das große Engagement.

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