Landwirtschaft

Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest

Ein Wildschwein steht auf einem Plateau im Wald und beobachtet die Umgebung.

Zwischenfrüchte sowie Herbst- und Winterbegrünungen können auch 2020 vorzeitig geschnitten werden. Damit soll die Bejagung von Schwarzwild erleichtert werden.

Das Risiko eines Eintrags der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ins Land ist nach wie vor hoch. Es ist daher erforderlich, in Baden-Württemberg an den vorbeugenden Maßnahmen festzuhalten. Die schnelle Reduzierung der Wildschweinbestände durch intensivere Bejagung ist eine wichtige Präventionsmaßnahme, um damit die Nutztierbestände zu schützen.

Herbst- und Winterbegrünungen im Fokus

Um die Bejagung bei den Drückjagden zu erleichtern, ist es notwendig, die Zwischenfrüchte, die aktuell die einzigen Rückzugsgebiete außer dem Wald für Wildschweine darstellen, so zu behandeln, dass das Schwarzwild sich bei den Bewegungsjagden nicht in diese Flächen zurückziehen kann. Die Bestände dürfen allerdings nur dann eingekürzt werden, wenn dies mit dem Jagdpächter abgesprochen wurde. Herbst- und Winterbegrünungen, die nach dem Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl (FAKT) E1.1, E1.2 und F1 gefördert werden, dürfen bereits ab dem 20. November hoch gemulcht oder der Aufwuchs mittels Schröpfschnitt gekürzt werden. Zu beachten ist, dass eine Nutzung des Aufwuchses hierbei untersagt ist und der Aufwuchs auf der Fläche verbleiben muss.

Für Zwischenfrüchte, die als Ökologische Vorrangflächen (ÖVF) im Gemeinsamen Antrag gemeldet wurden, sind die Regelungen der Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung (Paragraph 5 Absatz 6 in Verbidnung mit 4 der Verordnung der Landesregierung zur Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik) zu beachten. Demnach müssen ÖVF-Zwischenfrüchte bis zum 15. Januar auf der Fläche bleiben. Im Sinne dieser Regelung verbleibt der Aufwuchs auch dann auf der Fläche, wenn dieser gewalzt, geschlegelt oder gehäckselt wird. Abgefrorene Kulturen gelten als auf der Fläche belassen.

In Wasserschutzgebieten darf ausnahmsweise in der Zone III die Begrünung mittels eines Schnittes auf eine Höhe von 20 bis 30 Zentimeter eingekürzt werden. Der Aufwuchs hat auf der Fläche zu verbleiben. In Zone II ist ebenfalls ein Schnitt auf eine Höhe von 20 bis 30 Zentimeter wie oben ausgeführt zulässig, jedoch sind auf der Fläche mindestens 25 Prozent der Begrünung stehen zu lassen. Dies kann streifenweise oder als Block erfolgen. Bei letzterer Schnittvariante muss jedoch eine Bejagung möglich sein. Die Bearbeitung der Begrünung ist in diesen Fällen der zuständigen unteren Landwirtschaftsbehörde formlos anzuzeigen.

Die Auflagen zur Einarbeitung sind von diesen Regelungen nicht betroffen. Eine Einarbeitung der Begrünung ist also auch weiterhin erst zum zulässigen Einarbeitungstermin erlaubt. Diese Ausnahmeregelung gilt bis zum 15. Mai 2021.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Früherkennungsprogramm zur Afrikanischen Schweinepest

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Afrikanische Schweinepest

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
  • Wolf

Nutztierrisse in Mühlenbach durch Wolf

Eine Herde Schafe im Biosphärengebiet Schwarzwald (© Emmler/RP Freiburg)
  • Wolf

Wolf tötet und verletzt Schafe in Limbach

Ein Elektroauto steht in Stuttgart an einer öffentlichen Ladesäule (Bild: © dpa).
  • Verbraucherschutz

Land mit Anträgen bei Verbraucherschutzministerkonferenz erfolgreich

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
  • Wolf

Residenter Wolf reißt Ziege in Forbach

Markierte Holzstämme liegen in einem Wald bei Stuttgart. (Foto: © dpa)
  • Forst

Schadholzmengen bei der Buche deutlich angestiegen

Staatssekretär Dr. Andre Baumann (links) und Prof. Dr. Andreas Krautter (rechts) mit der Urkunde zur Verleihung des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg.
  • Auszeichnung

Verdienstorden des Landes für Prof. Dr. Manfred Krautter

Symbolbild Forschung
  • Forschung

Auftaktveranstaltung des 3R-Netzwerkes Baden-Württemberg

Obstbau
  • Landwirtschaft

Große Beteiligung beim Pilotprojekt „Ertragsversicherung Obst- und Weinbau“

Schafherde bei Maulbronn: Im Vordergrund zwei Lämmer beim Spielen
  • Naturschutz

Hund verletzt zwei Schafe auf der Ostalb

Ziegenherde
  • Weidetierhaltung

Zwei gerissene Ziegen in Gernsbach

Leitfaden Lebensmittelretter
  • Ernährung

Aktionstag zur Lebensmittelverschwendung

Dr. Stefanie Gerlach neue Leiterin des Landeszentrums für Ernährung
  • Ernährung

Neue Leiterin des Landeszentrums für Ernährung

In einem Sägewerk werden Baumstämme gestapelt (Foto: © dpa)
  • Forst

Forstminister Hauk tauscht sich mit Vertretern der Holzwirtschaft aus

Ziegenherde
  • Weidetierhaltung

Zwei getötete Ziegen in der Gemeinde Reichental aufgefunden

Wolf
  • Wolf

Sicherer Wolfsnachweis in der Gemeinde Kirchberg an der Jagst

Gelb weißer Bus steht an einer Bushaltestelle.
  • Verkehr

Neue Regiobuslinien in den Nationalpark Schwarzwald

Hummeln und andere Tiere finden auf den „Natur nah dran“-Flächen reichlich Nahrung.
  • Biodiversität

Umweltministerium fördert weiter das Projekt „Natur nah dran“

Ein Wolf (Foto: © dpa)
  • Wolf

Online-Veranstaltung zum Fördergebiet Wolfsprävention Odenwald

Schafherde bei Maulbronn
  • Weidetierhaltung

Vier Schafe in Limbach ums Leben gekommen

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Ländlicher Raum

Rund 575.000 Euro für die Modernisierung ländlicher Wege

Eine Herde Schafe im Biosphärengebiet Schwarzwald (© Emmler/RP Freiburg)
  • Weidetierhaltung

Im Ortenaukreis sind Schafe gerissen worden

Ein Schild mit der Aufschrift „Arzt“ hängt an einer Straßenlaterne.
  • Landarztquote

Start für Bewerbungen um Studienplatz als Landarzt

Rekordfeldahorn im Hohenlohekreis
  • Forst

Internationaler Tag des Baumes am 25. April

Schafe stehen in Unterkessbach (Baden-Württemberg) auf einer Wiese. (Foto: © dpa)
  • Weidetierhaltung

Zwei verletzte Schafe in der Gemeinde Neuler aufgefunden

Die renaturierte Rems in Winterbach (Bild: Umweltministerium Baden-Württemberg)
  • Gewässerschutz

Rund 83,5 Millionen Euro für Hochwasserschutz und Gewässerökologie