Gleichstellung

Beirat für Aktionsplan für Toleranz und Gleichstellung nimmt Arbeit auf

Lesbisches Pärchen

Die Arbeit an dem von Sozialministerin Katrin Altpeter auf den Weg gebrachten Aktionsplan für Toleranz und Gleichstellung nimmt Fahrt auf. Mit der Eröffnung der konstituierenden Sitzung des Beirats für den Aktionsplan hat die Ministerin in Stuttgart den Startschuss für mehr Gleichstellung und Akzeptanz aller sexuellen Identitäten in Baden-Württemberg gegeben. In dem Beirat will Altpeter gemeinsam mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern, Transsexuellen und Intersexuellen (LSBTTI) für den Aktionsplan konkrete Handlungskonzepte erarbeiten, wie Vorurteile abgebaut und Baden-Württemberg zu einem Vorreiter für Vielfalt und Offenheit gemacht werden kann. „Die Zeit des Wegsehens bei Diskriminierung von Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität ist endgültig vorbei“, sagte die Ministerin.

Es sei erklärtes Ziel der Landesregierung, gegen bestehende Ungleichbehandlungen in der Gesellschaft vorzugehen.

Auf ihrer ersten Sitzung wollen sich die Beiratsmitglieder auf die Handlungsfelder verständigen, die künftig von verschiedenen Arbeitsgruppen bearbeitet werden sollen. Dabei geht es z. B. um sexuelle Diskriminierung in der Arbeitswelt, aber auch in der Schule oder in der Freizeit, um Gewaltprävention und Partizipation. „Homo- und Transphobie müssen wir in allen Lebensphasen und Lebensbereichen entgegenwirken“, betonte Ministerin Altpeter. „Mit den Handlungsfeldern und der Zusammensetzung des Beirats gelingt uns das“ so die Ministerin weiter. Der Beirat setzt sich zusammen aus Vertretern aller Landesministerien, des Landesnetzwerks LSBTTI, der Landtagsfraktionen, der Kommunalen Landesverbände, der LIGA der freien Wohlfahrtspflege, der Aidshilfe Baden-Württemberg und des Landesgesundheitsamtes.

Besonders erfreut zeigte sich Altpeter über die starke Einbindung der LSBTTI‑Community in die Arbeit am Aktionsplan. „Sie machen die Erarbeitung des Aktionsplans überhaupt erst möglich“, so die Ministerin. Im Oktober 2012 hatten über 40 Vereine und Initiativen aus ganz Baden-Württemberg das LSBTTI-Netzwerk gegründet. Es soll nicht nur die Zusammenarbeit der Initiativen untereinander verbessern, sondern auch den Austausch mit der Politik intensivieren. „Ich bin sicher, dass es dem Landesnetzwerk gelingen wird, die Bevölkerung über die Belange der Menschen aus der LSBTTI-Community aufzuklären und zu sensibilisieren“, ergänzte Altpeter.

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