Forschung

Baustart für neue Laborräume an der Universität Heidelberg

In einem ärztlichen Labor untersucht eine Frau eine Probe am Mikroskop. (Foto: © dpa)

An der Universität Heidelberg starten die Bauarbeiten für die neuen Laborräume des „Institute for Molecular Systems Engineering“. 

Im Neuenheimer Feld entsteht ein Neubau für das „Institute for Molecular Systems Engineering“ (IMSE) der Universität Heidelberg mit physikalischen, chemischen und molekularbiologischen Laborräumen. Das Finanzministerium hat dafür nun die Baufreigabe erteilt, die Bauarbeiten starten. „Der Neubau wird zwischen zwei weitere Bauten eingefügt. Er ist der abschließende Baustein für den Gesamtbaukörper der Physikalischen Institute. Damit verdichten wir das Grundstück nach“, erläuterte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett. „Das ist verantwortungsvoller Umgang mit begrenzten Ressourcen.“

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer sagte: „Der Institutsneubau wird es der Universität Heidelberg ermöglichen, aufbauend auf ihren international anerkannten Stärken in den Naturwissenschaften und in der Medizin eine molekular geprägte Ingenieurwissenschaft zu etablieren. Dies wird ihren Status als exzellente Forschungsstätte weiter stärken.“

Universität investiert 6,4 Millionen Euro in den Bau der Laborräume

Der Neubau für das IMSE wird im Süden das Gebäude des „Centre for Advanced Materials“ (CAM) mit dem derzeit entstehenden Neubau für das „European Institute for Neuromorphic Computing“ (EINC) verbinden. Die Anknüpfung wird auch an der Fassadengestaltung des viergeschossigen Baus deutlich werden, indem die prägnante Keramikfassade des Gebäudekomplexes fortgesetzt wird. Neben physikalischen werden im Neubau molekularbiologische und chemische Labore entstehen. Vor allem für die physikalischen Labore gelten besondere raumklimatische und baudynamische Anforderungen, zum Beispiel müssen Schwingungen weitgehend reduziert werden. Große Teile der physikalischen Labore sind daher im Untergeschoss des Neubaus vorgesehen.

Die Gesamtbaukosten in Höhe von rund 6,4 Millionen Euro werden vollständig aus Mitteln der Universität Heidelberg finanziert. Das Amt Mannheim und Heidelberg des Landesbetriebs Vermögen und Bau plant die Fertigstellung im Laufe des Jahres 2021.

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