Nahverkehr

Baubeginn bei der Regionalstadtbahn Neckar-Alb

Verkehrsminister Winfried Hermann beim Spatenstich zum Projekt Regionalstadtbahn. (Bild: Verkehrsministerium Baden-Württemberg)

Mit der Elektrifizierung der Ermstalbahn von Metzingen nach Bad Urach beginnt der Bau der Regionalstadtbahn Neckar-Alb. Das Projekt soll einen straßenbahnähnlichen Verkehr in den Innenstädten mit einem Eisenbahnsystem in der umliegenden Region zu verknüpfen.

Der Bau der Regionalstadtbahn Neckar-Alb im Raum Tübingen/Reutlingen hat mit dem Spatenstich für die Ermstalbahn in Dettingen bei Bad Urach begonnen. Die Strecke Metzingen Bad Urach wird elektrifiziert und bestehende Bahnsteige verlängert. Außerdem ist der Neubau eines Kreuzungsbahnhofs geplant. Verkehrsminister Winfried Hermann sagte am Montag beim Spatenstich: „Das Projekt Regionalstadtbahn ist beispielhaft für eine notwendige Verkehrswende im ganzen Land. Dabei wird deutlich, wie wir uns die Mobilität der Zukunft vorstellen. Die Menschen in der Region bekommen mit der Regionalstadtbahn eine attraktive Möglichkeit, vom Auto auf die klima- und umweltfreundliche Bahn umzusteigen.“

Thomas Reumann, Landrat und Vorsitzender des Zweckverbands Regional-Stadtbahn Neckar-Alb betonte die Bedeutung der Regionalstadtbahn für den Landkreis Reutlingen und die Region: „Die Erfolgsgeschichte der Ermstalbahn wird durch die Regionalstadtbahn fortgeschrieben - Schiene ist Zukunft! Mit unserer Regionalstadtbahn schaffen wir ein nachhaltiges, enkeltaugliches Angebot als wesentlichen Baustein eines integrierten, vernetzten und damit zukunftsfähigen Mobilitätskonzeptes.“

Fertigstellung der Regionalstadtbahn in drei Modulen

„Mit der Elektrifizierung der Ermstal- und der Ammertalbahn stellen wir die Weichen in Richtung Zukunft“, sagte Carsten Strähle, Vorstandsvorsitzender der Erms-Neckar-Bahn AG (ENAG). „Wir gewöhnen den Zügen das Rauchen ab. Unser mit der Projektsteuerung betrautes Team steht schon unter Strom, beim Schienenweg dauert es allerdings noch ein bisschen.“

Bei den Baumaßnahmen, die auf der Ermstalbahn anstehen, handelt es sich um das erste von drei Teilprojekten im Modul 1 mit dem Ziel, die Städte Reutlingen und Tübingen mit der Region Neckar-Alb zu verbinden. Das Gesamtprojekt Regionalstadtbahn Neckar-Alb ist in drei Module aufgeteilt. Modul 1 reicht von Herrenberg über Tübingen, Reutlingen und mit der Ermstalbahn von Metzingen bis nach Bad Urach.

Die Gesamtkosten für das Modul 1 betragen derzeit rund 122,4 Millionen Euro. Zuwendungsfähig sind davon rund 105,6 Millionen Euro. Davon bezahlt der Bund gut 60 Millionen Euro und das Land etwa 21 Millionen Euro. Den Rest übernimmt der Zweckverband Neckar-Alb als regionaler Aufgabenträger.

Die Regionalstadtbahn Neckar-Alb

Seit über zwanzig Jahren wird in der Neckar-Alb-Region das Projekt verfolgt, eine Regionalstadtbahn in der Region rund um Reutlingen und Tübingen bis nach Bad Urach zu bauen. Das Projekt basiert auf der Idee, einen straßenbahnähnlichen Verkehr in den Innenstädten mit einem Eisenbahnsystem in der umliegenden Region zu verknüpfen. Vorbild dafür ist das Stadtbahnsystem in Karlsruhe und der umliegenden Region.

Die Städte Reutlingen und Tübingen sollen dabei mit der Region Neckar-Alb verknüpft werden. Dafür müssen Stadtbahnlinien mit einer Länge von etwa 44 km in den Städten neu gebaut werden. Neben dem Neubau sollen auch bestehende Schienenstrecken modernisiert, elektrifiziert und teilweise zweigleisig ausgebaut werden. Zudem werden 70 neue Haltepunkte in der Region geschaffen. Die Fahrgäste sollen künftig umsteigefrei im 30-Minuten-Takt in die Innenstädte fahren können. Eine Kostenschätzung aus dem Jahr 2012 geht für das Gesamtprojekt Regionalstadtbahn Neckar-Alb von einem Investitionsvolumen von etwa 900 Millionen Euro aus.

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