Digitalisierung

Baden-Württemberg beim Smart City Index vorne

Auf einem Smartphone vor dem Rathaus ist die Webseite „Digital.freiburg.de“ geöffnet. (Bild: picture alliance/Patrick Seeger/dpa)

Baden-Württembergs Städte liegen beim Smart City Index von Bitkom e.V. erneut ganz vorne. Mit Karlsruhe, Stuttgart, Heidelberg, Freiburg, Ulm und Mannheim gehören sechs zu den besten 20, insgesamt schneiden die Städte aus Baden-Württemberg überdurchschnittlich ab.

„Die Verwaltung ist für die Menschen da. Sie muss bürgernah sein und modern. Deshalb ist ganz entscheidend, dass wir gerade auch dort den digitalen Wandel vorantreiben. Unsere Kommunen gehen bei der Digitalisierung mutig voran. Der aktuelle Smart City Index bestätigt das wieder einmal. Sechs Städte aus Baden-Württemberg sind unter den besten 20 – also fast jede dritte Spitzenplatzierung geht an den Südwesten. Insgesamt schneidet Baden-Württemberg überdurchschnittlich ab. Unsere Städte werden immer digitaler und liegen erneut ganz vorne“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl anlässlich der Veröffentlichung des „Smart City Index 2020“ von Bitkom e.V.

Digitalranking der deutschen Großstädte

Der Digitalverband Bitkom e.V. hat zum zweiten Mal einen Smart City Index – ein Digitalranking der 81 deutschen Großstädte – veröffentlicht. Experten haben dafür Daten zu den fünf Themenbereichen Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft erfasst. Bewertet wurden etwa Online-Bürger-Services über Sharing-Angebote für Mobilität und intelligente Ampelanlagen bis hin zur Breitbandverfügbarkeit.

Sechs baden-württembergische Städte liegen im neuen Smart City Index unter den Top 20: Karlsruhe (fünfter Platz), Stuttgart (sechster Platz), Heidelberg (zehnter Platz), Freiburg (15. Platz), Ulm (16. Platz) und Mannheim (17. Platz). Bereits 2019 gehörten Karlsruhe, Stuttgart, Heidelberg und Mannheim zu den zwanzig am besten digitalisierten Städten in Deutschland. In dieser Spitzengruppe sind in diesem Jahr auch Freiburg und Ulm angekommen. Bitkom erstellt nicht nur ein Gesamtranking, sondern vergibt auch Platzierungen in den fünf ausgewerteten Themenbereichen: Platz eins als smarteste Verwaltung belegt die Stadt Karlsruhe, die Stadt Heidelberg führt im Bereich Energie und Umwelt. Im Vergleich zu den anderen Ländern schneiden die Städte aus Baden-Württemberg laut Bitkom im aktuellen Index insgesamt überdurchschnittlich ab.

Land unterstützt Verwaltungsdigitalisierung

Ulm, Karlsruhe und Heidelberg zählten 2018 zu den Gewinnern des Förderwettbewerbs „Digitale Zukunftskommunen@bw“ und wurden jeweils mit 880.000 Euro bei der Realisierung ihrer Digitalisierungsprojekte unterstützt. Ulm erhielt eine Förderung für das Leuchtturmprojekt „Digitale Stadtquartiere Ulm“. Karlsruhe wurde bei der Umsetzung der Bürger-App „digital@bw“ unterstützt, in Heidelberg wurde ein digitales Bürgerportal gefördert. Im selben Förderprogramm wurde Freiburg mit 40.000 Euro für „digital.freiburg – Entwicklung einer nachhaltigen Digitalisierungsstrategie für die Green City Freiburg“ unterstützt.

„Mit den Smart-City-Wettbewerben Digitale Zukunftskommune@bw und Future Communities sowie der Digitalakademie@bw haben wir die Digitalisierung unserer Kommunen im Land gezielt vorangetrieben. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise ziehen mit großem Engagement mit, entwickeln Digitalisierungsstrategien und starten innovative digitale Projekte. Das hilft den Verwaltungen ebenso wie den Bürgerinnen und Bürgern, die dort leben und arbeiten. Gemeinsam gestalten wir den digitalen Wandel in Baden-Württemberg“, sagte Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Digitalisierungsstrategie digital@bw

Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung. Erstmals werden alle Vorhaben unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt, die in Teamarbeit von allen Ministerien erstellt wurde. Aktuell werden dazu mehr als 70 ganz konkrete Projekte umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des Digitalen Wandels in Europa zu verankern.

Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-Ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz. Mit digital-bw.de hat die Landesregierung auch ein neues Schaufenster der Digitalisierung an den Start gebracht. Es ist das zentrale Online-Portal rund um alle Digitalisierungsthemen und -maßnahmen im Land. Einen Überblick über die Breitbandförderung sowie den Breitbandausbau im Land gibt der Breitbandbericht des Landes.

Smart City Index

An einer Eingangstür hängt ein Zettel mit dem Hinweis auf 2G+.
  • Corona-Maßnahmen

Gemeinsam gegen die vierte Welle

Ein Laster fährt auf der Bundesstraße 30 an der Ortschaft Baltringen vorbei, die durch Lärmschutzwände von der Bundesstraße getrennt ist (Bild: © dpa).
  • Straßenbau

Ortsumfahrung zwischen Aalen und Ebnat freigegeben

Alpenbock (Rosalia alpina)
  • Naturschutz

Ausstellung zur Stärkung der biologischen Vielfalt

Innenministerkonferenz Herbstsitzung Pressekonferenz
  • Innenministerkonferenz

Beschlüsse der Herbstkonferenz der Innenminister

Die Landesregierung hat auf Vorschlag von Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges (rechts) Klaus Danner (links) zur Ombudsperson für Flüchtlingserstaufnahme bestellt.
  • Migration

Land richtet Ombudsstelle für Flüchtlingserstaufnahme dauerhaft ein

Bauarbeiter arbeiten in Heidelberg an einer Neubauwohnung.
  • Wohnen

Weitere 29 Projekte für mehr Wohnraum in Städten und Gemeinden

Solar-Carport mit Ladeinfrastruktur in Rheinfelden der Fa. Energiedienst AG, Förderprojekt INPUT
  • Bürokratieabbau

Land setzt sich für weniger Bürokratie bei Klimaschutzmaßnahmen ein

(von links nach rechts:) Innenminister Boris Pistorius, Innenminister Joachim Herrmann, Innenminister Thomas Strobl und Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat Hans-Georg Engelke bei der Unterzeichnung der Stuttgarter Erklärung
  • Hasskriminalität

Erklärung gegen Hass und Hetze unterschrieben

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
  • Hochschule

Spitzenreiter bei KI in der Hochschulbildung

Aussicht vom Schönbergturm bei Reutlingen.
  • Landesentwicklung

Fahrplan für neuen Landesentwicklungsplan

Ein humanoider Roboter kommuniziert im Rahmen einer Ausstellung zu künstlicher Intelligenz  mit einem Besucher.
  • Liegenschaften

Land verkauft Flächen an Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum

Dunkle Wolken ziehen beim 174. Cannstatter Volksfest hinter einem Riesenrad vorbei. (Bild: picture alliance/Christoph Schmidt/dpa)
  • Corona-Hilfen

Antragsfrist für Tilgungszuschuss Corona II verlängert

 Windräder stehen auf den Anhöhen in der Nähe des Kandels bei Waldkirch. (Bild: dpa)
  • Klimaschutz

Alle Maßnahmen des Klimaschutz-Sofortprogramms eingeleitet oder schon umgesetzt

Visualisierung des künftigen Ersatzneubaus Campus Neue Weststadt der Hochschule Esslingen von außen.
  • Hochschulen

Grundstein für Ersatzneubau der Hochschule Esslingen gelegt

Erste Sitzung des Kabinetts nach der Regierungsbildung im Mai 2021.
  • Ministerrat

Bericht aus dem Kabinett vom 30. November 2021

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  • Schule

Lernmanagementsystem itslearning für weitere Schulen verfügbar

Eine Frau sitzt mit einem Laptop an einem Tisch im Homeoffice.
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Gewinner des Wettbewerbs „familyNET 4.0“ ausgezeichnet

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  • Kunst und Kultur

Portal „Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“ gestartet

Ein Fahrradfahrer fährt auf einem Radweg, der an einer Straße entlang läuft.
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Finanzieller Anschub für 113 Radwege im Land

Eine Monteurin arbeitet im Werk zwei des Automobilzulieferers ZF Friedrichshafen an einem Getriebe für Lastwagen, das ZF Traxon heißt. (Bild: © picture alliance/Felix Kästle/dpa)
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Aufwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt bleibt

Stuttgart: Autos und Lastwagen fahren an der Luft-Messstation für Feinstaub und Stickoxide am Neckartor vorbei. (Foto: © dpa)
  • Luftreinhaltung

Rechtsstreit um Luftreinhaltung in Stuttgart beendet

Der Gewinner des Vorentscheids des Gründungwettbewerbs mit Pokal
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Entzündung der Chanukka-Kerzen

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Knapp 732.000 Euro für Wasserversorgung in Sexau und Freiamt