Bundesgartenschau

Ausstellung „Triple Wood – Nachhaltige Holzbaukultur im Alpenraum“

Ein Arbeiter sortiert einen Stapel Holzbretter in eine automatische Maschine in einer Holzbaufirma (Bild: © Tobias Kleinschmidt dpa/lsw).

Das Bauen mit Holz ist für eine nachhaltige Baukultur in Baden-Württemberg unverzichtbar. Das erklärte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Triple Wood – Nachhaltige Holzbaukultur im Alpenraum“ auf der Bundesgartenschau in Heilbronn.

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Triple Wood – Nachhaltige Holzbaukultur im Alpenraum“ am morgigen Donnerstag, 15. August, auf der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Das Bauen mit Holz ist für eine nachhaltige Baukultur in Baden-Württemberg unverzichtbar. Der kluge Einsatz erbringt einen ökologischen, ökonomischen und sozialen Mehrwert. Dadurch verbinden sich auch Handwerkstradition und Zukunftstechnologien auf innovative Art und Weise – gerade in Baden-Württemberg, dem Holzbaubundesland Nummer eins.“

Bauen mit Holz ist für eine nachhaltige Baukultur unverzichtbar

In der Ausstellung zum EU-Projekt „Triple Wood“, welches sich unter Leitung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg für die Förderung der Holzbaukultur im Alpenraum einsetzt, werden insgesamt 59 Holzbauprojekte aus den Anrainerstaaten der Alpen vorgestellt. Gezeigt werden vielfältige Bauaufgaben wie Wohn-, Büro- und Ingenieurbau, Sanierungen oder Gewerbebauten, die in Deutschland (Baden-Württemberg und Bayern), Italien, Frankreich, Österreich, Liechtenstein, Slowenien und der Schweiz realisiert worden sind. Mit den Mitteln der Holzbauoffensive des Landes Baden-Württemberg wurde die Ausstellung zusätzlich um acht Beispiele erweitert, die zeigen, wie moderner Holzbau einen Beitrag zur Herstellung von Wohnraum im Land leistet.

Nach Überzeugung von Ministerin Hoffmeister-Kraut ist das Bauen mit Holz ein Bauen für die Zukunft: „Um unsere Klimaschutzziele zu erreichen, müssen wir konsequent auf Nachhaltigkeit setzen. Mit dem leichten und natürlichen Baustoff Holz können wir der Atmosphäre dauerhaft CO2 entziehen, aber auch Wohnraum schaffen, etwa durch Aufstockungen im Bestand, oder mit attraktiven Arbeitsplätzen unsere Standortqualitäten ausbauen. Bauen mit Holz ist darum ein wichtiges Thema der Landesinitiative zur Stärkung der Baukultur, unter deren Label ‚Triple Wood‘ steht.“

Land mit Holzbauquote von etwa 30 Prozent bundesweit führend

Auf der Bundesgartenschau 2019 ist „Triple Wood“ in der Ausstellungsperiode „Innovatives Baden-Württemberg“ des Treffpunkt Baden-Württemberg im Fruchtschuppen zu sehen. Der Treffpunkt Baden-Württemberg ist die offizielle Vertretung der Landesregierung auf Landesgartenschauen und Grünprojekten im Land. Dass das Bauen mit Holz als Ausweis der Innovationskraft Baden-Württembergs gezeigt wird, ist dabei kein Zufall. Baden-Württemberg ist mit einer Holzbauquote von etwa 30 Prozent in diesem Bereich bundesweit führend, wofür die zahlreichen klein- und mittelständischen Handwerksbetriebe des Landes ebenso verantwortlich sind wie die Hidden Champions der Maschinenbauindustrie und die breit vernetzte Hochschullandschaft.

Das Land baut diese Stärke konsequent aus. In der jüngsten Novelle der Landesbauordnung für Baden-Württemberg wurde jüngst eine wirksame Erleichterung bei der Verwendung von Holz bei tragenden und raumabschließenden Bauteilen umgesetzt. Ein anschauliches Beispiel für das, was mit Holz möglich ist, ist dabei das „SKAIO“ in der Stadtausstellung Neckarbogen auf dem Bundesgartenschaugelände. Das „SKAIO“ ist mit zehn Geschossen und 34 Metern Höhe das erste Holzhochhaus Deutschlands.

Ausstellung: „Triple Wood – Nachhaltige Holzbaukultur im Alpenraum“

  • Ort: Treffpunkt Baden-Württemberg im Fruchtschuppen, Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn
  • Ausstellungszeitraum: 14. bis 25. August 2019
  • Öffnungszeiten: täglich 9:00 bis 19:00 Uhr

Wirtschaftsministerium: Publikation „Triple Wood – Nachhaltige Holzbaukultur im Alpenraum“