Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt erholt sich weiter von Corona

Mädchen bohrt Loch

Im Juni ist die Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg auf 3,9 Prozent gesunken. Die Jugendarbeitslosenquote sank auf 2,7 Prozent. Auch die Zahl der offenen Stellen steigt wieder an.

Im Juni 2021 waren in Baden-Württemberg 246.487 Menschen arbeitslos gemeldet, 9.028 Personen weniger als im Mai 2021. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent – der niedrigste Wert seit über einem Jahr. Im Juni 2020 lag diese bei 4,4 Prozent.

Die Jugendarbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent. Es waren 1.542 (7,6 Prozent) weniger junge Menschen unter 25 Jahren ohne Arbeit als im Vormonat. Im Juni 2020 lag die Jugendarbeitslosigkeit bei 3,8 Prozent.

„Sinkende Inzidenzzahlen und eine Wiederbelebung der Wirtschaft sorgen auf dem baden-württembergischen Arbeitsmarkt weiter für Aufwind und lassen auch für die Zukunft eine starke Verbesserung der Arbeitsmarktlage erwarten“, zeigte sich Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut erfreut anlässlich der Veröffentlichung der neuen Arbeitsmarktdaten für Baden-Württemberg. „Diese erfreuliche Entwicklung stimmt mich weiter optimistisch. Um den Risiken durch neue Virusvarianten vorzubeugen, ist natürlich immer noch Vorsicht und das Einhalten der geltenden Maßnahmen nötig.“

Jugendarbeitslosigkeit auf Vor-Pandemie-Niveau

Martina Musati, Geschäftsführerin Operativ der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, erläutert: „Erfreulicherweise ist die Arbeitslosenquote bei den Jugendlichen auch in diesem Monat gesunken. Junge Menschen sind schneller und stärker von Konjunkturschwankungen betroffen, so auch in der aktuellen Pandemie. Wir sind jetzt mit 2,7 Prozent wieder bei einer Jugendarbeitslosenquote wie zu Corona-Beginn. Den Höchststand hatten wir im Juni 2020 mit 3,8 Prozent.“

„Das Arbeitsplatzangebot nimmt wieder spürbar zu. Das ist Grund zur Hoffnung, dass sich auch für Menschen mit geringeren Arbeitsmarktchancen bald wieder bessere berufliche Perspektiven bieten“, sagte die Ministerin und verwies auf die Unterstützungsmöglichkeiten wie Lohnkostenzuschüsse bei Neueinstellungen durch die Agenturen für Arbeit und die Jobcenter.

Positive Signale am Arbeitsmarkt zeigten sich im Juni 2021 auf der Nachfrageseite: So wurden den baden-württembergischen Arbeitsagenturen und Jobcentern 22.846 Stellen gemeldet. Das waren über 8.000 Stellen mehr als im Juni 2020. Und auch die Zahl der insgesamt seit Jahresbeginn gemeldeten Stellen (121.84) nahm im Vergleich zum Vorjahr um rund 20 Prozent zu. Sie lag allerdings noch unter dem Niveau von 2019. Auch der Stellenbestand stieg seit Januar 2021 kontinuierlich an und war im Juni 2021 höher als im März 2020 vor Beginn der Corona-Krise. Insgesamt waren im Juni 2021 85.527 offene Arbeitsstellen gemeldet, 19.432 (29,4 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat.

Martina Musati führt aus: „Die aktuelle Pandemielage verbunden mit den entsprechenden Lockerungen beeinflusst positiv die Nachfrageseite, insbesondere im Bereich Hotel und Gastronomie.“

Arbeitsmarktreport Baden-Württemberg (PDF)

Bundesagentur für Arbeit: Arbeitslosigkeit geht weiter zurück (PDF)

Quelle:

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