Digitale Kanäle

App als Sirene für die Hosentasche

Jemand hält ein Smartphone in der Hand, auf dem die Warn-App NINA läuft.

NINA – das steht für Notfall-, Informations- und Nachrichten-App. Über diese kostenlose App kann das Land nahezu straßenscharf und standortgebunden Menschen vor Gefahrenlagen warnen und mit konkreten Notfalltipps versorgen. Zeitgleich starteten neben dem Innenministerium mehrere Polizeipräsidien ihre Twitter-Kanäle.

„Wenn Gefahr droht, zählt jede Sekunde. Dann ist es entscheidend, möglichst schnell all die Menschen zu erreichen, die betroffen sind. Im digitalen Zeitalter brauchen wir neue Warnsignale: Heute sind die Menschen vernetzt, an jedem Ort und zu jeder Zeit individuell erreichbar. Heute sind die Smartphones die Sirenen für die Hosentasche. Im digitalen Zeitalter müssen wir deshalb gerade auch die Kommunikation mit den Menschen in Gefahrenlagen neu aufsetzen. Das haben wir gemacht und bringen heute beim Land und der Polizei neue digitale Kanäle an den Start“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl.

Von diesem Freitag an geht beim Land die Bevölkerungs-Warn-App NINA an den Start. Gleichzeitig starten die drei Polizeipräsidien Heilbronn, Ulm und Ludwigsburg ihre Social-Media-Auftritte. Und auch das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration selbst gibt den Startschuss für einen eigenen Twitter-Kanal.

Schnelle und verlässliche Information

Strobl unterstrich die Notwendigkeit, die Kommunikation den Lebensgewohnheiten im digitalen Zeitalter anzupassen: „Die Gefahrenlagen der letzten Wochen und Monate haben gezeigt, wie wichtig die neuen Medien und technologiebasierte Systeme bei der Information der Bevölkerung sind. Eine schnelle, zielgruppenscharfe und belastbare Kommunikation ist dabei der entscheidende Erfolgsfaktor. Hier sind wir jetzt in Baden-Württemberg ganz vorne mit dabei.“

NINA steht für Notfall-, Informations- und Nachrichten-App und setzt auf einem intelligenten, Satelliten basierten und modularen Warnsystem des Bundes auf. Über diese kostenlose App kann das Land nahezu straßenscharf und standortgebunden Menschen vor Gefahrenlagen warnen und mit konkreten Notfalltipps versorgen. Gespeist wird das der App zu Grunde liegende System durch das Lagezentrum der Landesregierung im Innenministerium und die Berufsfeuerwehr Reutlingen. Bei Großschadenlagen wird das System vom Verwaltungsstab des Innenministeriums bedient. Über das satelliten-basierte System können neben NINA zahlreiche weitere Dienste angesteuert werden.

„Die Bürgerinnen und Bürger bekommen über NINA in Zukunft vom Land Warnmeldungen aus einer Hand: NINA steht in Baden-Württemberg auch für eine beispielhafte Vernetzung und Zusammenarbeit der Behörden in den Gemeinden, Städten und Landkreisen. Mit NINA bekommen die Menschen im Land einen speziell für sie zugeschnittenen One-Stop-Shop für Warnmeldungen jeder Art – über eine technologische Plattform und unabhängig davon, wer die Nachricht konkret absetzt“, so Strobl.

Orts- und kreisbezogene Warnmeldungen

Ergänzend sieht das Land mit diesem Startschuss auch Angebote zum Einsatz der Warn-App NINA für die Gemeinden, Städte und Landkreise im Land vor. NINA kann damit auch für orts- und kreisbezogene Warnmeldungen der Kommunen zum Einsatz kommen und den Bürgern so einen zusätzlichen Service liefern. Mit NINA bringt das Land jetzt für die Gemeinden, Städte und Landkreise eine Kommunikation aus einem Guss auf den Weg, die die größtmögliche Flexibilität und Zielgruppenschärfe bei der Nutzung der Kommunikationskanäle zum Bevölkerungsschutz bietet.

Polizei und Innenministerium auf Twitter

Zeitgleich mit der Warn-App setzt die Polizei mit drei weiteren Auftritten ihre Social-Media-Offensive fort. Nach den Polizeipräsidien Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Konstanz und dem Landeskriminalamt (LKA) gehen von heute an auch die Polizeipräsidien Heilbronn, Ulm und Ludwigsburg mit Facebook und Twitter an den Start. Bis zum Ende des Jahres sollen alle zwölf regionalen Präsidien über einen Social Media-Auftritt verfügen.

„Unsere Polizei in Baden-Württemberg hat sehr früh damit begonnen, ihre Kommunikation auf die sozialen Netzwerke auszuweiten. Die Polizistinnen und Polizisten haben erkannt, dass die Kommunikation am besten funktioniert, wenn sie auf vielen tragfähigen Säulen baut. Diese Weitsicht zahlt sich jetzt aus“, sagte Strobl.

Nicht ohne Grund richtet das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration vom 16. bis 18. November 2016 die Bund-Länder-Fachtagung zum Thema „Polizei und Social Media“ aus. Dies sei, so Strobl, ein guter Anlass, das Thema länderübergreifend und mit internationalen Experten abzustimmen und seitens des Landes insgesamt voranzubringen.

Seit heute ist auch das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration auf Twitter. Unter @IMbawue informiert das Haus über Aktivitäten und Themen.

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: Fragen und Antworten zur App

NINA – Die Warn-App (Google Play, für Android-Geräte)

NINA – Die Warn-App (Apple App Store, für iOS-Geräte)

Polizei BW: Übersicht der Social-Media Kanäle

Eine Frau geht mit einem Kind bei Sonnenaufgang in Stuttgart über eine Brücke. (Bild: dpa)
  • Familie

Neuer GesellschaftsReport BW zur Situation von Alleinerziehenden

Die Weinberg-Steillagen mit mittelalterlichen Trockenmauern am Neckar bei Lauffen (Baden-Württemberg). (Bild: Bernd Weißbrod / dpa)
  • Landwirtschaft

Erfolgreicher Start der Ertragsversicherung im Obst- und Weinbau

Bild zum Verfassungsschutzbericht 2018.
  • Sicherheit

Innenminister Strobl zum Verfassungsschutz

Symbolbild: Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. (Bild: picture alliance/Uli Deck/dpa)
  • Grundgesetz

20. Karlsruher Verfassungsgespräch

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: Martin Stollberg / Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Coronavirus

Austausch mit Reisebranche und Tourismuswirtschaft

Polizisten kontrollieren vor Beginn eines Prozesses gegen mutmaßliche Führer der türkisch-nationalistischen Straßengang „Osmanen Germania BC“ auf dem Parkplatz vor dem Gerichtsgebäude ein Auto (Bild: © dpa).
  • Polizei

Erfolgreich im Kampf gegen Organisierte Kriminalität

  • Corona-Hilfen

1,5 Milliarden Euro für weitere Corona-Hilfen

Mittelständischer Betrieb in Baden-Württemberg bei der Taschenherstellung aus alten PET-Flaschen (Symbolbild, © dpa)
  • Coronavirus

Weitere Hilfen für Unternehmen

Grenzübergang zwischen der Schweiz und Deutschland (Bild: © dpa) .
  • Grenzen

Schritt für Schritt zurück zur Normalität

Digitalisierungsminister Thomas Strobl in der Videokonferenz anlässlich der Breitbandförderung des Breisgau-Hochschwarzwald. (Bild: Innenministerium Baden-Württemberg)
  • Digitalisierung

Schnelles Internet für den Hochschwarzwald

Euro-Banknoten (Foto: © dpa)
  • Steuerschätzung

Deutlicher Rückgang der Steuereinnahmen

EU-Fahnen wehen vor der EU-Kommission in Brüssel. (Foto: © dpa)
  • Bundesrat

Weniger Bürokratie für den Mittelstand bei EU-Programmen

Herbstlich gefärbte Blätter umranken die Fenster eines historischen Hauses. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Ländlicher Raum

Jahresprogramm im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum ausgeschrieben

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes 16 der Hochschule Reutlingen mit Blick auf den Georgenberg im Hintergrund.
  • Erneuerbare Energien

Mehr Photovoltaik-Strom für die Hochschule Reutlingen

Visual der baden-württembergischen Initiative Creatables
  • Innovation

Baden-Württemberg schafft Plattform für nachhaltige Innovation

Urkunde über fast 1,7 Millionen Euro für fünf digitale Mobilitätsprojekte im Rahmen des Programms InKoMo 4.0.
  • Digitalisierung

1,7 Millionen für digitale Mobilitätslösungen

Zwei Männer arbeiten gemeinsam an einem Computer (Symbolbild: © dpa).
  • Wirtschaft

„Krisenberatung Corona“ für kleine und mittlere Unternehmen startet

Ein Länderschild «Deutschland-Schweiz» ist an der deutsch-schweizerischen Grenze zu sehen. (Bild: Patrick Seeger / dpa)
  • Austausch

Enge Kooperation mit der Schweiz

Bauarbeiter laufen in Stuttgart an Neubauten der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) vorbei. (Foto: © dpa)
  • Wohnungsbau

Neue Wohnraumförderung des Landes in Kraft getreten

ILLUSTRATION - Auf einer Computertastatur liegen Kreditkarten. (Foto: © dpa)
  • Verbraucherschutz

Tipps zum sicheren Einkaufen im Internet

Symbolbild Mobilitätskonzepte
  • Mobilität

Auszeichnung „Wir machen Mobilitätswende!“

Besucher gehen bei der Reisemesse CMT durch eine Halle der Messe Stuttgart. (Bild: picture alliance/Tom Weller/dpa)
  • Coronavirus

Austausch mit Messe- und Veranstaltungsbranche

Foto 1
  • Coronavirus

Weitere Grenzöffnungen aber Beibehaltung der Kontrollen

Luftaufnahme des Landesgartenschaugeländes Überlingen am Bodensee
  • Coronavirus

Mehrkosten für Verschiebung der Landesgartenschau in Überlingen

Besuch Tritschler und Breuninger
  • Coronavirus

Vor-Ort-Besuch im Einzelhandel