Nahverkehr

Angebot an Regiobuslinien wird weiter ausgebaut

Ein Regiobus unterwegs im ländlichen Raum (Bild: Ralf Braum)

Das Land fördert sechs neue Regiobuslinien mit 15 Millionen Euro. Ziel ist es, die abseits liegenden Mittel- und Unterzentren mit Regiobussen an das Schienennetz anzubinden und die Lücken im öffentlichen Personennahverkehr zu schließen.

Das Land verbessert mit einem Busangebot Schritt für Schritt die klimafreundliche Anbindung von Regionen, die nicht von direkten Schienenanbindungen profitieren können. Aus diesem Grund fördert das Land in diesem Jahr sechs neue Regiobuslinien bis 2025 mit einem Finanzvolumen in Höhe von insgesamt 15 Millionen Euro. Von diesen neuen Linien verkehren bereits zwei im laufenden Jahr, die übrigen vier Linien werden im Laufe des Jahres 2021 in Betrieb gehen. Hinzu kommen Fördermittel über vier Millionen Euro für zwei bestehende Regiobuslinien, deren Förderung in diesem Jahr ausläuft und bei denen eine Anschlussförderung beantragt wurde.

Neue Regiobuslinien

  • Meßkirch-Sigmaringen
  • Verlängerung der bestehenden Linie Rastatt-Baden Airpark nach Bühl
  • Albstadt-Meßstetten (ab 2021)
  • Bad Herrenalb-Bad Wildbad-Calw (ab 2021)
  • Bad Herrenalb-Bühl (ab 2021)
  • Ravensburg-Wangen im Allgäu (ab 2021)

Laufzeit-Verlängerung von Regiobuslinien

  • Sigmaringen-Pfullendorf-Überlingen
  • Bad Krozingen-Breisach

„Mit den Verlängerungen und sechs neuen Linien stärken wir das Regiobus-Angebot in ländlichen Regionen und bauen es weiter aus“, betont Verkehrsminister Winfried Hermann. „Durch die Regiobusse können wir den landesweiten Stundentakt auch dort umsetzen, wo es an der notwendigen Infrastruktur für den Schienenpersonennahverkehr fehlt. Damit ermöglichen wir für den ländlichen Raum eine regelmäßige und attraktive Anbindung an die Zentren mit dem umweltfreundlichen öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV).“

Das Ziel des Landes ist es, die abseits liegenden Mittel- und Unterzentren mittels der Regiobusse an das Schienennetz anzubinden und die Lücken im öffentlichen Personennahverkehr zwischen benachbarten Ober- und Mittelzentren zu schließen. Regiobusse ergänzen den Stundentakt auf der Schiene und unterstützen den Ausbau des Nahverkehrsangebots in der Fläche.

Die für 2020 bewilligten Fördergelder werden nicht auf einmal ausgezahlt, sondern anteilig pro Jahr, verteilt auf die jeweiligen Förderzeiträume. Die Förderzeiträume betragen zwischen drei und fünf Jahre. Aktuell fördert das Land insgesamt 25 Regiobuslinien.

Auf den Regiobuslinien verkehren schnelle und für die Fahrgäste komfortable Busse, die mit Klimaanlage, Niederfluranteil, WLAN und USB-Steckdosen ausgestattet sind. Sie fahren in der Regel an Wochentagen in der Zeit von 5 Uhr bis 24 Uhr, an Samstagen von 6 Uhr bis 24 Uhr und an Sonntagen von 7 Uhr bis 24 Uhr im Stundentakt. Sichere Anbindungen an den Schienenverkehr und Wartezeit auf verspätete Züge sind gewährleistet.

Die derzeit geförderten 25 Regiobuslinien

  • Schiltach-Schramberg-Rottweil
  • Künzelsau-Waldenburg Bahnhof
  • Calw-Weil der Stadt
  • Sigmaringen-Überlingen
  • Bad Krozingen-Breisach
  • Leonberg-Stuttgart Flughafen
  • Kirchheim/Teck-Stuttgart Flughafen
  • Reutlingen-Stuttgart Flughafen
  • Künzelsau-Bad Mergentheim
  • Kandern-Lörrach
  • Rastatt-Baden Airpark-Bühl
  • Mosbach-Sinsheim
  • Buchen-Tauberbischofsheim
  • Münsingen-Bad Urach
  • Göppingen-Lorch
  • Donaueschingen-Blumberg
  • Walldorf-Sinsheim
  • Bühlertann-Schwäbisch Hall
  • Gerabronn-Crailsheim
  • Ravensburg-Konstanz
  • Meßkirch-Sigmaringen
  • Albstadt-Meßstetten
  • Bad Herrenalb-Bad Wildbad-Calw
  • Bad Herrenalb-Bühl
  • Ravensburg-Wangen im Allgäu

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