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Kunst und Kultur
  • 13.04.2018

Ästhetische Erfahrungen – von jedem beliebigen Ort erlebbar

Kunststaatssekretärin Petra Olschowski besuchte die Abschlussveranstaltung „Museen im Ländlichen Raum weiterentwickeln – engagiert vernetzt digital“ in Knittlingen. Die Digitalisierung biete gerade für Museen im Ländlichen Raum große Chancen, so Olschowski.

„Die Digitalisierung bietet spannende Möglichkeiten, neue Wege in der Kulturvermittlung zu gehen und Kunst auf andere Art zu erleben. Damit erreichen wir neue Zielgruppen, etwa ein jüngeres Publikum“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski in Knittlingen bei der Abschlussveranstaltung „Museen im Ländlichen Raum weiterentwickeln – engagiert vernetzt digital“.

Die gemeinsame Veranstaltungsreihe des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) und des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) hatte vier Schwerpunkte. Im Mittelpunkt standen die Themen „Ehrenamt und Vernetzung“ sowie „Digitalisierung und innovative Vermittlungsformen“ in Hinblick auf die Weiterentwicklung der Museen im Ländlichen Raum.

Potenzial für neue Perspektiven

Die Digitalisierung hat für die Gesellschaft einen umwälzenden, revolutionären Charakter, ähnlich der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. „Die 1.300 Museen in Baden-Württemberg können bei der Bewältigung dieser Herausforderung eine zentrale Rolle spielen. Sie sind eine Brücke zwischen Geschichte und Gegenwart, zwischen Heimat und Welt sowie Orte der Kommunikation, Bildung und Orientierung. Damit haben die Museen das Potential neue Perspektiven zu eröffnen“, betonte Staatssekretärin Petra Olschowski.

„Gerade die Vielzahl an Museen im ländlichen Raum sind ein Beleg dafür, dass sich Kultur in Baden-Württemberg nicht nur in den urbanen Zentren abspielt, sondern ebenso abseits, an der Peripherie. Dieser Aspekt ist auch aus kulturpolitischer Sicht wichtig: allen Menschen, unabhängig von ihrem Wohnort, die Gelegenheit für ästhetische Erfahrungen ermöglichen. Die Digitalisierung hilft uns dabei. Kunst und Kultur brauchen kurze Wege, um Menschen zu erreichen“, so Olschowski weiter.

Kunststaatssekretärin Petra Olschowski hob abschließend hervor, dass die Veranstaltungsreihe neben der fachlichen Diskussion den Dialog über museumsrelevante Themen gestärkt habe. Damit werde die wichtige Vernetzung der Akteure untereinander gefördert.

Digitalisierung und innovative Vermittlungsformen

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Landes digital@bw das Programm „Kunst und Kultur digital erleben“ aufgelegt. Außerdem unterstützt es mit dem Coachingprogramm „Museen 2.0“ die Digitalisierungsbemühungen der Museen in Baden-Württemberg.

Insgesamt fanden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Museen im Ländlichen Raum weiterentwickeln – engagiert vernetzt digital“ vier Veranstaltungen statt: Den Auftakt machte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski am 27. Februar 2018 in Ehingen (Donau). Am 5. März, war Landwirtschaftsminister Peter Hauk zu Gast in Schwäbisch Hall und am 12. April hat MLR-Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch in Gengenbach zu diesem Thema gesprochen. Mit der Veranstaltung in Knittlingen findet diese Reihe ihren Abschluss.


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