Pflege

600.000 Euro für neues Pflegeprojekt

An insgesamt 15 Standorten im Land startet das Sozialministerium ein neues Projekt im Vor- und Umfeld der Pflege. Finanziell gefördert werden Angebote, die sich auf der Basis von bürgerschaftlichem Engagement und ehrenamtlicher Arbeit um die häusliche Pflege kümmern, die also flankierend zur Pflege durch hauptberufliche Kräfte aktiv werden. Sie sollen Pflegebedürftigen niederschwellig helfen und auch deren Angehörige im Alltag entlasten, sagt Sozialministerin Katrin Altpeter. „Wir brauchen solche Projekte, weil davon die Pflegebedürftigen profitieren und zugleich ihre Angehörigen, die bei der Bewältigung ihrer schweren Aufgabe oft unter starkem physischem und psychischem Druck stehen.“

Das Sozialministerium und die Pflegekassen investieren 600.000 Euro in das neue Pflegeprojekt „BesT – Bürgerengagement sichert Teilhabe“. Beide Seiten teilen sich die Kosten zur Hälfte. Sozialministerin Altpeter rief Kommunen und Landkreise dazu auf, sich rasch um einen der 15 Modellstandorte zu bewerben. „Nutzen Sie die Chance, das Bürgerengagement in der Pflege in ihrem Ort oder ihrer Stadt voranzubringen.“

Die Einzelheiten für die Bewerbungen sind auf der Homepage des Sozialministeriums http://www.sozialministerium-bw.de/senioren nachzulesen. Die Agentur „Pflege engagiert“ http://www.pflege-engagiert.de steht interessierten Kommunen bei der Bewerbung auf Wunsch beratend zur Seite.

Lücken in den Landkreisen schließen

Nach den Worten von Ministerin Altpeter gibt es noch weiße Flecken in manchen Landkreisen bei den niederschwelligen Angeboten im Umfeld der Pflege, die von Ehrenamtlichen geleistet wird. Die fünfzehn Standorte des neuen Pflegeprojektes „BesT- Bürgerengagement sichert Teilhabe“ sollen deshalb vor allem dort angesiedelt werden, wo Lücken geschlossen werden können.

Außerdem soll mit diesem „BesT“-Projekt erkundet werden, warum das ehrenamtliche Engagement in der niederschwelligen Pflege in den Kommunen und Kreisen so unterschiedlich ausgeprägt ist. „Wir wollen mit ‚BesT‘ auch herausfinden, welche Hürden bestehen und was konkret getan werden kann, um bürgerschaftliches Engagement im Vor- und Umfeld der Pflege zu stärken und weiter auszubauen“, so Altpeter.

Freiwillige und Engagierte, die sich um pflegebedürftige Menschen und pflegende Angehörige im häuslichen Rahmen kümmern, stellten wichtige Weichen für die Zukunft. „Sie helfen durch vielfältige Gesten menschlicher Zuwendung, die Teilhabe Pflegebedürftiger und ihrer Angehörigen am gesellschaftlichen Leben zu sichern und tragen so dazu bei, ein Leben im eigenen Zuhause so lange wie möglich zu erhalten.“

Mit dem Mehr an Lebensqualität für den Einzelnen sei zugleich auch ein Mehr an Lebensqualität für das Gemeinwesen verbunden. Davon profitierten Gemeinden und Städte gleichermaßen, ist Ministerin Altpeter überzeugt.

Quelle:

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