Bildung

Sommerschulen an beruflichen Gymnasien im Ländlichen Raum

Schülerinnen der fünften Jahrgangsstufe im Unterricht bei einer Projektarbeit (Bild: © dpa).

Um die Attraktivität von beruflichen Gymnasien im Ländlichen Raum zu steigern, werden an sechs Pilotstandorten bereits in den Sommerferien 2018 Sommerschulen eingerichtet. Das Land stellt hierfür 200.000 Euro zur Verfügung.

„Die beruflichen Gymnasien im Ländlichen Raum stehen in Konkurrenz zu vergleichbaren Schulen in den Ballungsräumen. Um die Attraktivität von beruflichen Gymnasien im Ländlichen Raum zu steigern, hat es der Kabinettsausschuss Ländlicher Raum ermöglicht, dass an sechs Pilotstandorten bereits in den Sommerferien 2018 Sommerschulen eingerichtet werden können. Mit einer individuellen Leistungsförderung, einer Willkommenskultur und Unternehmenskooperationen leisten die Sommerschulen einen wertvollen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Standorte und damit zur Fachkräftesicherung im Ländlichen Raum“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und Vorsitzende des Kabinettsausschusses Ländlicher Raum Peter Hauk.

Kooperation stärken und verbessern

Im Rahmen des Kabinettsausschusses Ländlicher Raum befasste sich die interministerielle Arbeitsgruppe „Bildung“ mit der Stärkung der beruflichen Gymnasien im Ländlichen Raum. Aus Sicht des Kabinettsausschusses eigneten sich genau diese Standorte ideal für die Durchführung von Sommerschulen, da mit dem Übergang in ein berufliches Gymnasium gerade im Ländlichen Raum oftmals auch ein Standortwechsel für die Schülerinnen und Schüler einhergehe. Der Übergang in die Eingangsklasse könne durch das Angebot der Sommerschule erleichtert werden. Des Weiteren kann die Kooperation zwischen beruflichem Gymnasium, abgebender Schule und den lokalen Unternehmen und Partnern im Ländlichen Raum gestärkt und verbessert werden. Bisher wurden an beruflichen Gymnasien keine Sommerschulen angeboten. „Mit attraktiven Standorten beruflicher Gymnasien kann gerade der Ländliche Raum, wo Bildungsangebote weitmaschiger sind, auch mit Blick auf den Fachkräftenachwuchs profitieren“, betonte Minister Hauk.

Konzept der Sommerschulen

Das Konzept der Sommerschulen sieht vor, dass neben einer Vertiefung und individuellen Förderung in den Kernfächern ein integratives Zusatzangebot mit externen Kooperationspartnern erstellt wird. Dadurch können die Schüler beispielsweise mit lokalen Betrieben und Unternehmen in Kontakt kommen oder ihre sozialen Kompetenzen stärken. Als ein kombiniertes Angebot von „Lernen und Erleben“ in rhythmisierter Form sollen die Sommerschulen in der letzten oder vorletzten Sommerferienwoche stattfinden. Die Sommerschulen an den beruflichen Gymnasien im Ländlichen Raum werden wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

Bewährtes und sehr attraktives Angebot

„Sommerschulen sind ein bewährtes und sehr attraktives Angebot für Schülerinnen und Schüler, die den Übergang in ein neues und erfolgreiches Schuljahr erleichtern. Durch die individuelle Förderung können in den Sommerschulen Lerndefizite ausgeglichen und langfristige Verbesserungen der schulischen Leistungen erzielt werden. Das stärkt das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schülern und gibt ihnen neue Lernmotivation, damit sie gestärkt an ihrer neuen Schule starten können“, sagte die Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Susanne Eisenmann.

Die Erweiterung der Sommerschulen auf die beruflichen Gymnasien im Ländlichen Raum soll bereits ab dem Sommer 2018 an sechs Pilotenstandorten starten. Der Kabinettsausschuss Ländlicher Raum stellt dafür Mittel in Höhe von insgesamt 200.000 Euro bereit. „Die Schülerinnen und Schüler erhalten mit den Sommerschulen die Chance, ihre schulischen und sozialen Kompetenzen bestmöglich weiterzuentwickeln. Ebenso können dadurch frühzeitig die Potentiale des Ländlichen Raumes hinsichtlich Berufsorientierung, Unternehmensvielfalt und Innovation eingebunden werden“, betonten Hauk und Eisenmann.

Zu den Pilotstandorten in Baden-Württemberg zählen:

Bewerben konnten sich alle öffentlichen beruflichen Gymnasien, deren Standort sich nach Landesentwicklungsplan 2002 im Ländlichen Raum befindet.

Landwirtschaftsministerium: Kabinettausschuss Ländlicher Raum

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