Nahverkehr

15 Geflüchtete qualifizieren sich erstmals zu Triebfahrzeugführern

Verkehrsminister Winfried Hermann hat den Absolventen des Modellprojekts zur „Qualifizierung Geflüchteter zu Triebfahrzeugführern“ gratuliert und sich bei den Integrationscoaches bedankt.

„Herzlich willkommen in der bwegt-Familie“, gratulierte Verkehrsminister Winfried Hermann drei Absolventen des Modellprojekts stellvertretend zur „Qualifizierung Geflüchteter zu Triebfahrzeugführern“ bei einem Online-Pressetermin. „Sie haben eine Prüfung bestanden, die nicht viele schaffen. Und ich freue mich, Sie als Lokführer im Nahverkehr begrüßen zu können. Es werden dringend zuverlässige Lokführer wie Sie gebraucht. Gleichzeitig bedanke ich mich bei den Integrationscoaches. Sie waren für die Teilnehmer Vertrauenspersonen, Übersetzer und haben bei Behördengängen unterstützt. Ihre Funktion ist zu vergleichen mit der Tätigkeit der vielen Ehrenamtlichen, die sich für die Integration der Geflüchteten engagieren“, betonte Verkehrsminister Winfried Hermann.

Wichtiger Beitrag zur Stabilität des Fahrbetriebs

Im Januar 2019 startete das vom Verkehrsminister initiierte Modellprojekt zur „Qualifizierung Geflüchteter zu Triebfahrzeugführern“ gemeinsam mit der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und etlichen Eisenbahnverkehrsunternehmen. Innerhalb des Ausbildungsclusters Karlsruhe/Mannheim konnten die ersten 15 Geflüchteten Anfang Oktober 2019 ihren Qualifizierungskurs beginnen. Die Integrationscoaches wurden vom Ministerium mit 182.000 Euro finanziert. Die 15 Teilnehmer haben entweder schon bestanden und fahren bei den Eisenbahnverkehrsunternehmen oder werden den Kurs voraussichtlich in den nächsten Wochen schaffen. Hermann weiter: „Die Geflüchteten können einen wichtigen Beitrag leisten, um die Stabilität des Fahrbetriebs zu gewährleisten. Gleichzeitig ist die Ausbildung eine gute Möglichkeit der Integration von Migrantinnen und Migranten in Deutschland.“  

15 Teilnehmer aus vier Eisenbahnverkehrsunternehmen

Die 15 Teilnehmer des Qualifizierungskurses verteilen sich wie folgt auf die Unternehmen: Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) hat sechs Geflüchtete ausgebildet, Go-Ahead und die MEV Eisenbahn-Verkehrsgesellschaft mbH jeweils vier Auszubildende und von Seiten des Nahverkehrsunternehmens Abellio wurde ein Geflüchteter ausgebildet. Das Modellprojekt war von Seiten des Landes gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit ins Leben gerufen worden, um dem Personalmangel in der der Bahnbranche zu begegnen. Zugleich soll damit ein wichtiger Beitrag zur Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt geleistet werden. Im Austausch mit dem Minister berichteten bei dem Termin drei Absolventen des Ausbildungskurses sowie Vertreterinnen und Vertreter der Projektpartner über ihre Erfahrungen.

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