Viele Verbesserungen zum neuen Schuljahr

  • Neues Schuljahr 2017/2018

    Viele Verbesserungen zum neuen Schuljahr

    Erstklässler am ersten Schultag (Bild: © dpa).

    Am 11. September beginnt für etwa 1,4 Millionen Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg das neue Schuljahr. Zum neuen Schuljahr stehen einige Änderungen an. In unserer Bilderstrecke geben wir Ihnen einen schnellen Überblick über die wichtigsten Neuerungen zum kommenden Schuljahr.

  • Neues Schuljahr 2017/2018

    5.100 neue Lehrerinnen und Lehrer

    Grundschule Schüler rechnen Aufgabe

    Zum neuen Schuljahr können rund 5.100 neue Lehrerinnen und Lehrer in den öffentlichen Schuldienst eingestellt werden. Neben der Neubesetzung von durch Pensionierungen frei gewordenen Stellen, hat die Landesregierung 740 neue Stellen geschaffen. Darunter sind Stellen für mehr Lernzeit in der Grundschule in den Fächern Deutsch und Mathematik, für den Informatikunterricht an Gymnasien, die Inklusion und zusätzliche Poolstunden für an den Realschulen.

  • Neues Schuljahr 2017/2018

    Mehr Zeit für Deutsch und Mathe an den Grundschulen

    Grundschule Schüler rechnen Aufgabe

    Schon im vergangenen Jahr hat das Land den Deutsch- und Mathematikunterricht an den Grundschulen ausgebaut. Sie erhielten für beide Fächer jeweils zwei Stunden pro Zug in der ersten und zweiten Klasse. In diesem Schuljahr erhalten die dritten Klassen je eine zusätzliche Stunde in diesen beiden Fächern. Dafür erhalten die Grundschulen in diesem Schuljahr weitere 160 Deputate. Damit stärken wir grundlegende Kompetenzen von Anfang an.

    Ein Deputat entspricht dem Stundenumfang einer Vollzeitstelle.

  • Neues Schuljahr 2017/2018

    Mehr Ganztagsgrundschulen


    In diesem Schuljahr gehen weitere 57 Ganztagsgrundschulen an den Start. Damit gibt es in Baden-Württemberg insgesamt 440 Ganztagsgrundschulen, die mit dem schulgesetzlich verankerten Ganztagskonzept arbeiten.

    Für den Ausbau der Ganztagsschule stehen 2018 und 2019 jeweils 50 zusätzliche Lehrerstellen zur Verfügung.

  • Neues Schuljahr 2017/2018

    Grundschulempfehlung für mehr Transparenz

    Ein Vater hält die Grundschulempfehlung seiner Tochter in der Hand.

    Zum 1. August 2017 ist die Neureglung zur Grundschulempfehlung in Kraft getreten. Diese sieht vor, dass die Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten erstmals für den Übergang auf die weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2018/19 die Grundschulempfehlung bei der Anmeldung in der weiterführenden Schule vorlegen müssen. Die Vorlagepflicht soll für mehr Transparenz sorgen und den weiterführenden Schulen eine passgenaue und bruchlose Förderung von Anfang an ermöglichen.

  • Neues Schuljahr 2017/2018

    Über 300 Gemeinschaftsschulen im Land


    Mit Beginn des neuen Schuljahres kommen fünf neue Gemeinschaftsschulen hinzu. Damit gibt es dann 304 Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg. Seit dem Frühjahr 2017 können die Gemeinschaftsschulen erstmals einen Antrag auf Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe stellen.

  • Neues Schuljahr 2017/2018

    Mehr Poolstunden für Realschulen

    Ein Lehrer erklärt Schülerinnen etwas im Unterricht (Bild: © Ministerium für Kultus, Jugend und Sport BW).

    Es ist uns wichtig, die Realschulen besser zu unterstützen und mit weiteren Poolstunden auszustatten. Zum neuen Schuljahr erhalten die Realschulen fünf weitere Stunden. Insgesamt verfügen sie dann über 13 Poolstunden pro Zug. Dafür sind 260 neue Lehrerstellen eingeplant. Die Realschulen können mit den Poolstunden pädagogisch flexibel auf die zunehmend heterogene Schülerschaft reagieren. Die Schulen können so eigene Schwerpunkte setzen – die Poolstunden sind also nicht einem bestimmten Fach zugeordnet.

  • Neues Schuljahr

    Aufbaukurs Informatik an Gymnasien

    Ein Lehrer arbeitet mit Schülerinnen und Schülern an einem Tablet-PC (Bild. © dpa).

    Bereits im vergangenen Schuljahr hat das Land in allen weiterführenden Schulen den verbindlichen Basiskurs Medienbildung in der fünften Klasse sowie die Leitperspektive Medienbildung eingeführt.

    Mit diesem Schuljahr führen wir zunächst an den Gymnasien den verpflichtenden Aufbaukurs Informatik in der Klassenstufe 7 ein. Der Kurs soll beispielsweise vertiefte Kompetenzen zur Kodierung von Daten, zu Sicherheit und Datenschutz und ein Verständnis von Algorithmen vermitteln.

    Ab dem Schuljahr 2018/2019 führen wir diesen Kurs auch an den anderen weiterführenden Schulen ein.

  • Neues Schuljahr 2017/2018

    Ausbau der Inklusion geht weiter


    Für den Ausbau der Inklusion stehen ab diesem Schuljahr weitere 160 Lehrerstellen zur Verfügung. Etwa 25 Prozent der Eltern entscheiden sich für ein inklusives Bildungsangebot an einer Regelschule. Die Inklusion ist für Baden-Württemberg ein wichtiger Bestandteil unseres Bildungswesens. Dabei zeigt sich der Erfolg nicht allein in der Quote der inklusiv beschulten Kinder. Entscheidend ist vielmehr, wie der optimale Weg zum Bildungserfolg jedes einzelnen Kindes erreicht werden kann.

  • Neue Schuljahr 2017/2018

    Schule 4.0

    Ein Tabletcomputer ragt in einem Klassenzimmer aus der Tasche einer Schülerin. (Foto: dpa)

    In diesem Schuljahr legt Baden-Württemberg einen weiteren Fokus auf die Digitalisierung. Neben der Medienbildung und dem Informatikunterricht sind die Qualifizierung der Lehrkräfte und die Schaffung der notwendigen technischen Voraussetzungen weiter ein Schwerpunkt unserer Bildungspolitik.

    Im Jahr 2018 startet die Digitale Bildungsplattform in die Pilotphase. Die Plattform soll Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schüler Basisdienste für die Kommunikation und Kooperation zur Verfügung stellen. Das Land stellt für die Anschubfinanzierung 8,7 Millionen Euro zur Verfügung. Im Schuljahr 2019/2020 soll die Digitale Bildungsplattform dann in den Regelbetrieb gehen.

    Alle Informationen zum neuen Schuljahr

    740 zusätzliche Lehrerstellen zum neuen Schuljahr


Kontakt

Das baden-württembergische Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in Stuttgart.

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport

Thouretstraße 6
70173 Stuttgart

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Susanne Eisenmann

Ministerin für Kultus, Jugend und Sport

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Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport (Bild: © dpa)

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