Ökologie

Naturschutz liegt den Menschen in Baden-Württemberg am Herzen

Um das Video zu sehen, müssen Sie dieses Feld durch einen Klick aktivieren. Dadurch werden Informationen an Youtube übermittelt und unter Umständen dort gespeichert. Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Informationen zum Datenschutz

Die Landesregierung setzt sich für den Naturschutz in Baden-Württemberg ein. Sie trifft damit das Bedürfnis der Bevölkerung. Das Naturschutzbewusstsein der Menschen in Baden-Württemberg ist besonders ausgeprägt. Das hat eine repräsentative Umfrage ergeben. Auch der neu eingerichtet Nationalpark Schwarzwald kommt gut bei den Menschen an. Lediglich sieben Prozent lehnen den Park noch ab.

„Der Naturschutz liegt den Menschen in Baden-Württemberg ganz besonders am Herzen – nicht nur in der Landwirtschaft.“ Das betonte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, an diesem Donnerstag in seiner Plenarrede im Landtag. „Unsere Natur ist auch ein Ausdruck von Heimat. Sie ist nicht nur die Basis unseres Wirtschaftens und unsere Lebensgrundlage, sie ist für die Menschen auch identitätsstiftend“, sagte der Minister.  

Eine unabhängige und repräsentative Akzeptanzstudie zum Nationalpark Schwarzwald habe gerade auch das Umweltbewusstsein der Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger abgefragt und sei dabei zu bemerkenswerten Ergebnissen gekommen. So sei das Naturbewusstsein hier bei uns deutlich ausgeprägter als im Bundesdurchschnitt. 86 Prozent der Bürgerinnen und Bürger fühlten sich hier im Land wohl in der Natur, 20 mehr als im Bund. 82 Prozent sagten, dass die Natur zu einem guten Leben dazugehört, nur 56 Prozent im Bund. 76 Prozent in Baden-Württemberg schätzen die Vielfalt an der Natur – dem fühle sich die Landesregierung verpflichtet, so Bonde weiter.

Mittel für den Naturschutz verdoppelt

„Die grün-rote Landesregierung hat in dieser Legislaturperiode die Mittel für den Naturschutz nicht nur verdoppelt. Der baden-württembergische Landtag hat vor Kurzem das modernste Naturschutzrecht Deutschlands verabschiedet. Wir haben mit jetzt 30 Landschaftserhaltungsverbänden den kooperativen Naturschutz flächendeckend ins Land gebracht. Kommunen, Wirtschaft, Landwirtinnen und Landwirte, Ehrenamtliche im Naturschutz - alle arbeiten zusammen, und das sehr erfolgreich. Genauso ist es bei unserer Baumschnittprämie beim Streuobst: Stücklesbesitzer im ganzen Land beantragen die Prämie mit Begeisterung.“

Nachfrage nach regionalen Bio-Produkten steigt

Dazu komme: Beim Nationalpark Schwarzwald sei die Akzeptanz vor Ort wie im ganzen Land sehr hoch, sagte Minister Bonde. Gerade einmal 7 Prozent der Bevölkerung Baden-Württembergs lehnten den Nationalpark ab. Bonde ging in seiner Rede auch auf den Wachstumsmarkt Ökolandbau ein: „Die Nachfrage der Verbraucherinnen und Verbraucher im Land nach Bio-Produkten steigt stetig. Und wir wollen, dass die Landwirtinnen und Landwirte in Baden-Württemberg diesen Boom als Chance nutzen können. Unsere landwirtschaftlichen Betriebe sollen von der steigenden Nachfrage profitieren können, sonst tun es andere. Deshalb hat die Landesregierung die finanzielle Förderung von Betrieben, die von konventionell auf bio umsteigen wollen, 2011 wieder eingeführt.“

Bonde wies zugleich darauf hin, dass die überwiegende Zahl der Förderprogramme im Land allen Landwirtinnen und Landwirten offenstünden. „Es geht um das Prinzip ,Öffentliches Geld für öffentliche Leistungen‘. Wer etwas für die Gesellschaft tut, der bekommt das von uns honoriert – ganz egal ob Ökobetrieb oder konventionelle Landwirtschaft.“ Bonde abschließend: „Eine nachhaltige Lebensmittelerzeugung, Einkommensmöglichkeiten im ländlichen Raum, Tierwohl, eine intakte Umwelt, der Erhalt der biologischen Vielfalt – das alles sind Aspekte, die unsere Gesellschaft mit überwältigender Mehrheit möchte. Und damit können wir in Baden-Württemberg punkten.“

Viele junge Menschen im Ländlichen Raum sind aktiv in das Vereinsleben eingebunden. (Bild: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz)
  • Ländlicher Raum

Studie nimmt Jugend im Ländlichen Raum in den Blick

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
  • Artenschutz

Online-Konferenz zum Wolfsmanagement

Eine Herde Schafe im Biosphärengebiet Schwarzwald (© Emmler/RP Freiburg)
  • Herdenschutz

Drei gerissene Schafe im Neckar-Odenwald-Kreis

Kiebitz (Bild: © Sina Schuldt / dpa)
  • Biodiversität

Zweite Runde von „Baden-Württemberg blüht“ startet

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Ländlicher Raum

3,2 Millionen Euro für 37 Projekte im Ländlichen Raum

Schafe stehen in Unterkessbach (Baden-Württemberg) auf einer Wiese. (Foto: © dpa)
  • Naturschutz

Schäferei-Kompetenz-Netzwerk startet

Eine Grinde, eine fast baumfreie Feuchtheide, aufgenommen am Schliffkopf im Nationalpark Schwarzwald. (Bild: picture alliance/Uli Deck/dpa)
  • Naturschutz

Untersteller startet Biodiversitätstour im Schwarzwald

Die renaturierte Rems in Winterbach (Bild: Umweltministerium Baden-Württemberg)
  • Gewässerschutz

Initiative zum Gewässerschutz startet

Herbstlich gefärbte Blätter umranken die Fenster eines historischen Hauses. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Ländlicher Raum

Neue Gemeinden im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum

Blick auf einen Wanderweg mit Spaziergängern am Lochenstein bei Balingen auf der Schwäbischen Alb (Bild: dpa - Bildfunk)
  • Geodaten

Mit neuen Wanderkarten zu mehr Naturerleben im Land

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
  • Artenschutz

Wildkamera zeichnet Wolf im Odenwald auf

Verkehrsminister Winfried Hermann (l.) überreicht der Stadt Karlsruhe und dem Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup (r.) die Auszeichnung „Goldene Wildbiene“ (Bild: Verkehrsministerium Baden-Württemberg)
  • Artenschutz

Mit blühenden Verkehrs­inseln zu mehr Artenvielfalt

Ein Fahrradfahrer fährt in der Nähe von Tübingen in Baden-Württemberg auf einem Feldweg. (Bild: dpa)
  • Ländlicher Raum

Rund 414.000 Euro für die Modernisierung ländlicher Wege

Baden-Württemberg, Stuttgart: Eine Biene zieht Nektar aus einer gelben Wiesenblume. (Bild: picture alliance/Fabian Sommer/dpa)
  • Naturschutz

Stiftung Naturschutzfonds startet Sonderförderung

Grünlandflächen sind landwirtschaftliche Flächen, auf denen überwiegend Gras oder krautige Pflanzen angebaut werden. (Bild: Benjamin Waldmann)
  • Landwirtschaft

Handreichung „Extensives Grünland“ veröffentlicht

Ein Mann fährt auf dem Neckar bei Tübingen mit einem Stocherkahn. (Bild: picture alliance/Marijan Murat/dpa)
  • Gewässer

Vorhersagen der Wassertemperatur ab sofort online

Ein Bio-Bauer bringt mit seinem Traktor und einem Tankwagen als Anhänger, die angefallende Jauche auf einer Wiese aus. (Bild: dpa)
  • Ökolandbau

Förderlaufzeit der ersten vier Biomusterregionen verlängert

Herbstlich gefärbte Blätter umranken die Fenster eines historischen Hauses. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Ländlicher Raum

1,7 Millionen Euro für 20 Projekte im Ländlichen Raum

Logo des Umweltpreises für Unternehmen 2020. (Bild: Umweltministerium Baden-Württemberg)
  • Umwelt- und Klimaschutz

17 Unternehmen für Umweltpreis nominiert

Eine junge Frau bei einer Übung der freiwilligen Feuerwehr.
  • Ehrenamt

Ideenwettbewerb „Stärkung des Ehrenamts“ startet

Regenüberlaufbecken Ammerbuch
  • Abwasser

Bau eines Retentionsboden­filters in Reusten

Staatssekretär Dr. Andre Baumann (Bild: Vertretung des Landes beim Bund)
  • Sommertour

Staatssekretär Andre Baumann auf Sommertour

Einkaufskorb (Bild: © picture alliance/Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa)
  • Ländlicher Raum

Lokale Online-Marktplätze stärken regionale Märkte

Apfelbäume stehen auf einer Streuobstwiese (Foto: dpa)
  • Biologische Vielfalt

Obstbauern fördern die Biodiversität im Land

Zwei Spaziergänger gehen durch den nördlichen Schwarzwald. (Foto: dpa)
  • Nationalpark

Corona beschert Nationalpark Besucherrekorde