Medien

Kreativen Umgang mit Medien lernen

m Rahmen des Mediencamps 2016 fanden am Stadtmedienzentrum Stuttgart verschiedene Workshops statt: unter anderem eine Hörspiel-Produktion, eine Trickfilm-Produktion, ein Video-Workshop sowie die ComputerSpielSchule Stuttgart. (Foto: Landesmedienzentrum BW / Christian Reinhold)
Das inklusive Projekt „Hör- und Sehstücke – Inklusive Medienprojekte“ will Schülerinnen und Schüler mit und ohne Handicap zu gestaltender Mediennutzung anregen. Mit dem Projekt richtet sich die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) an Förder- und Sonderschulen sowie Inklusionsklassen in ganz Baden-Württemberg. (Bilder: Landesmedienzentrum BW / Christian Reinhold)
In sieben Fortbildungen lernten Erzieherinnen und Erzieher alles über den kindgerechten Einsatz von digitalen Medien in der Kita. In ihren Einrichtungen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits ganz praktisch mit Tablets, Projektoren und Dias arbeiten. Die zertifizierten Erzieherinnen und Erziehern wollen nun auch die Eltern für das Thema begeistern. (Foto: Landesmedienzentrum BW / Christian Reinhold)
Deutschlands Seniorinnen und Seniorinnen werden zukünftig häufiger auf WhatsApp, Facebook und Google+ anzutreffen sein. Immer mehr sogenannte „Silver Surfer“ wagen den Schritt in die digitale Welt. Um ältere Menschen beim Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen, bietet die Initiative Kindermedienland in ganz Baden-Württemberg das Senioren-Medienmentoren-Programm an. (Foto: Landesmedienzentrum BW / Christian Reinhold)

Ob Mediencamps für Kinder und Jugendliche, Fortbildungen für Pädagoginnen und Pädagogen oder die finanzielle Förderung medienpädagogischer Projekte – die Landesregierung unterstützt mit der Initiative „Kindermedienland Baden-Württemberg“ Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei dem verantwortungsbewussten und kreativen Umgang mit Medien.

Das Smartphone gehört wie das Internet heute selbstverständlich zu unserem Lebensalltag. Besonders für Kinder und Jugendliche, die mit diesen Technologien aufwachsen, haben diese Medien eine besondere Bedeutung. Zwar spricht man bei Menschen unter 30 Jahren gerne von digitalen Eingeborenen oder Digital Natives – also Menschen, die eine Welt ohne die ständige Verfügbarkeit des Internets gar nicht mehr kennen. Aber auch als „Eingeborene“ brauchen sie Unterstützung und Anleitung beim Umgang mit dem vielfältigen medialen Angebot.

Medien produktiv und kreativ nutzen

Dabei geht es nicht nur darum, Kinder und Jugendliche über mögliche Gefahren der Online-Welt aufzuklären und ihnen einen verantwortungsbewussten Umgang beizubringen. Die Initiative „Kindermedienland“ will Kinder und Jugendliche vor allem dabei unterstützen, Online-Medien produktiv und kreativ zu nutzen. Neben der Aufklärung über mögliche Gefahren der Online-Welt und der Anleitung zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit den neuen Medien, liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem praktischen Training von Mediennutzung und Mediengestaltung.

Also das, was gerne mit dem Wort „Medienkompetenz“ umschrieben wird. Und diese Medienkompetenz verlangt heute von den Menschen viel mehr ab, als noch vor 30 Jahren, als die Medienlandschaft noch hauptsächlich aus Zeitungen, Fernsehen und Radio bestand. Also einer Welt in der Sender und Empfänger klar definiert waren. Mit dem Internet kann aber heute jeder zum Sender werden und sich dabei aller möglichen Techniken und Stilmittel bedienen.

Für Erwachsene und Senioren ist Medienkompetenz ebenfalls eine wichtige Fähigkeit, um sich in der schnelllebigen digitalen Welt zu Recht zu finden und die vielfältigen positiven Möglichkeiten neuer Technologien nutzen zu können.

Workshops und Weiterbildungen

In Workshops und Mediencamps können sich Kinder und Jugendliche beispielsweise in Tontechnik, Video, Audio, Bloggen, Fotografie oder Journalismus ausprobieren und so selbst zum Medienmacher werden.

Die Initiative „Kindermedienland“ möchte aber nicht nur junge Menschen erreichen, die sich aktiv für solche Veranstaltungen anmelden. Es ist deshalb wichtig, sie auch in den Kindergärten und Schulen anzusprechen. Daher ist auch die Ausbildung von Multiplikatoren ein weiterer wichtiger Bestandteil des „Kindermedienlands“. Durch vielfältige Weiterbildungen werden Kitas und Schulen in ganz Baden-Württemberg erreicht und interessierte Pädagoginnen und Pädagogen im kindgerechten Einsatz von digitalen Medien geschult.

Erfahrungen weitergeben

Die in der Fortbildung gemachten positiven Medienerfahrungen geben die Pädagoginnen und Pädagogen dann oftmals an Kollegen und Eltern weiter. „Mein Team vor Ort hat einen super Fortschritt in Sachen Medien gemacht. Anfangs waren viele meiner Kollegen gegenüber dem Medieneinsatz im Kindergarten negativ eingestellt. Durch eine Fortbildung mit meinem Team hat sich die Einstellung deutlich geändert“, berichtet der Leiter des Kinderhaus „Im Sämann“ in Waiblingen, Marcus Bredy, von seinen Erfahrungen. „Bei unserem Sommerfest, mit 500 Besuchern, haben wir den Eltern und Großeltern gezeigt, wie wir ganz praktisch die Medien einsetzen. Dadurch wurden viele Eltern umgestimmt. Sie haben gemerkt, dass wir nicht die passive Mediennutzung fördern wollen, sondern den selbstbestimmten Umgang.“

Die Initiative „Kindermedienland“ baut ihre vielfältigen Angebote kontinuierlich aus. Im Rahmen des Ideenwettbewerbs „idee-bw“ fördert sie regelmäßig neue Medienkompetenzprojekte mit bis zu 30.000 Euro. So hat jeder im Land die Möglichkeit kreative Medienprojekte zu starten und zur Vermittlung von Medienkompetenz beizutragen.

Unterstützung vom Ministerpräsidenten und einem Fußballweltmeister

Prominente Unterstützung bekommt die Initiative „Kindermedienland“ unter anderem durch ihren Schirmherren Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der die Bedeutsamkeit der Initiative betont: „Medienkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation für eine erfolgreiche Teilhabe in einer zunehmend digitalisierten und von Medien durchdrungenen Gesellschaft.“

Fußballweltmeister Sami Khedira ist einer der Botschafter des Kindermedienlands und wurde vor kurzem für sein sportliches und soziales Engagement mit dem Landesverdienstorden ausgezeichnet.

Kindermedienland

Gruppenbild mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann und den Ordensträgerinnen und –trägern
  • Tag des Ehrenamts

Kretschmann würdigt besonderes ehrenamtliches Engagement

von links nach rechts: Michael Theurer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, und Ministerpräsident Winfried Kretschmann stehen anlässlich der Sonderfahrt zur feierlichen Eröffnung der Bahn-Neubaustrecke Wendlingen-Ulm in Ulm vor dem Zug.
  • Bahn

Neubaustrecke Wendlingen-Ulm eröffnet

Schülerinnen der Geschwister-Scholl-Schule in Tübingen. (Bild: © dpa)
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Zehn Jahre Gemeinschaftsschule

Grundschüler verlassen fröhlich die Schule
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208 Millionen Euro für Schulbau und Schulsanierungen

Das Wort-Bild-Logo des Förderprogramms „Lernen mit Rückenwind“
  • Schule

Hohe Beteiligung bei „Lernen mit Rückenwind“

Ein Schüler schreibt im Unterricht einen Text in sein Heft (Bild: © dpa).
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Programm zur Sicherung von Basiskompetenzen

Eine Gruppe Grundschülerinnen unterschiedlicher Herkunft stehen auf dem Pausenhof zusammen (Bild: © Ministerium für Kultus, Jugend und Sport BW).
  • Schule

Veranstaltung für zugewanderte Familien zum Schulsystem

Eine Lehrerin erklärt einem Schüler eine Aufgabe (Bild: Kultusministerium Baden-Württemberg).
  • Schule

Neuer Vorsitzender des Landesschulbeirats

Geflüchtete Frauen und Kinder werden an einem Grenzübergang von einer freiwilligen Helferin begleitet.
  • Migration

Flüchtlingsgipfel unterstreicht gemeinsame Linie

Erste Sitzung des Kabinetts nach der Regierungsbildung im Mai 2021.
  • Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 6. Dezember 2022

Kerze
  • Gedenken

Tödlicher Angriff auf ein 14-jähriges Mädchen in Illerkirchberg

Deckblatt der Umfrage „Die Lage vonGovTech in Deutschland“
  • Innovation

Umfrage „Die Lage von GovTech in Deutschland“ veröffentlicht

Landesbehindertenbeauftragte Simone Fischer und Mikrofon
  • Podcast

„Einfach Inklusion“ Folge 7: Behindertenrechtskonvention

Schüler warten auf ihr Mittagessen, im Vordergrund stehen Teller mit geschnittenem Gemüse. (Foto: dpa)
  • Ernährung

Projekt für besseres Schulessen abgeschlossen

Florian Hassler
  • Geschichte

Land legt Programm „Geraubte Kinder im Südwesten“ auf

Ein Kinderteam macht einen Staffellauf im Sportunterricht in der Turnhalle.
  • Sport

50 Jahre „Jugend trainiert“

Grundschule Lehrerin kontrolliert Stillarbeit
  • Grundschule

Instrumente für mehr Bildungsgerechtigkeit

Erste Sitzung des Kabinetts nach der Regierungsbildung im Mai 2021.
  • Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 29. November 2022

  • Podcast

DRUCK SACHE #30 – Weichen stellen

Gruppenbild anlässlich der vierten Jahresveranstaltung des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg in Heilbronn
  • Gesundheit

Land bringt Nutzung von Gesundheitsdaten voran

Gruppenbild mit Staatssekretär Florian Hassler und den Geehrten
  • Auszeichnung

Staufermedaille an um Europa verdiente Personen

Auftaktveranstaltung „Rechtsstaat macht Schule" in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums in Böblingen mit Justizminister Guido Wolf und Innenminister Thomas Strobl. (Bild: Max Kovalenko / Justizministerium Baden-Württemberg)
  • Schule

„Rechtsstaat macht Schule“ geht an den Start

Eine Besucherin der Ausstellung mit dem Titel: „Kunst & Textil“ sieht sich am 20. März 2014 in der Staatsgalerie in Stuttgart die Skulptur „Foud Farie“ aus dem Jahr 2011 von Yinka Shonibare an.
  • Schule

Ausstellung zur Schulkunst aus Baden-Württemberg

Kinder und Jugendliche bei einer Löschübung.
  • Bevölkerungsschutz

„Katastrophenschutz an Schulen“ startet

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
  • Wirtschaft

Hilfen für den Mittelstand