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Europa
  • 12.10.2016

30 Jahre Partnerschaft zwischen Baden-Württemberg und Auvergne-Rhône-Alpes

  • v.l.n.r.: Denis Broliquier (Bürgermeister des 2. Arrondissements von Lyon), Etienne Blanc (Erster Vizepräsident der Region Auvergne-Rhône-Alpes), Staatssekretärin Theresa Schopper, Georges Képénikian (Kulturdezernent der Stadt Lyon), Klaus Ranner (Deutscher Generalkonsul in Lyon) und Dr. Joachim Umlauf (Leiter des Goethe-Instituts Lyon)

Zur Feier des 30-jährigen Bestehens der Partnerschaft des Landes Baden-Württemberg mit Rhône-Alpes, das im Rahmen der französischen Territorialreform Anfang 2016 mit der Auvergne fusioniert wurde, nahm Staatssekretärin Theresa Schopper an einem Festakt in Lyon teil.

Am 17. Juni 1986 unterzeichneten der damalige Ministerpräsident Lothar Späth und der Präsident der Region Rhônes-Alpes, Charles Béraudier, eine gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit beider Regionen. Dem folgten 1988 weitere bilaterale Abkommen mit Katalonien und der Lombardei und ebenfalls 1988 die Gründung der Vier Motoren.

Deutsch-französischer Motor bleibt entscheidender Faktor in Europa

„Die historische Leistung der Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland war die Keimzelle und der Wegbereiter für die Einigung Europas in Frieden und Solidarität. Auch heute bleibt der deutsch-französische Motor ein entscheidender Faktor in der europäischen Zusammenarbeit. Zentral sind dabei die direkten Beziehungen zwischen den Regionen und die konkreten Projekte der Akteure aus beiden Regionen“, so Staatssekretärin Theresa Schopper. Die kontinuierliche vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Ebene der Regierungen und der Verwaltungen beider Regionen bilde den Rahmen für konkrete Projekte und gebe diesen den nötigen Rückenwind.

So sind Baden-Württemberg und Auvergne-Rhône-Alpes wichtige Standorte der Automobilindustrie und mit dem Strukturwandel in Richtung neuer, nachhaltiger Antriebs- und Mobilitätskonzepte konfrontiert. Im globalen Wettbewerb können beide Regionen nur durch internationale Partnerschaften bestehen. Dies haben die e-mobil BW GmbH und das Automobilcluster LUTB-RAAC in Auvergne Rhône-Alpes erkannt und ein Kooperationsabkommen geschlossen. Weiterhin leiten das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und die Regionalverwaltung Auvergne-Rhône-Alpes im Rahmen der EU-Alpenraumstrategie gemeinsam eine von acht thematischen Aktionsgruppen.


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