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Auszeichnung
  • 02.05.2007

Theodor-Heuss-Preis 2007 geht an Rita Süssmuth und Mustafa Ceric

Stuttgart - Die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU) und der Großmufti von Bosnien und Herzegowina, Mustafa Ceric, erhalten am 12. Mai in Stuttgart den Theodor-Heuss-Preis 2007. Die 42. Verleihung des Preises steht unter dem Motto «Religion und Integration in Europa», teilte die Theodor-Heuss-Stiftung mit.

Die Jury lobt in ihrer Begründung besonders Süssmuths kämpferisches Engagement in den Bereichen Migration und Integration. Mit der ganzen Kraft ihrer Persönlichkeit trage sie zur Zukunftsfähigkeit der demokratischen Kultur bei. Ceric wird für sein beispielhaftes Wirken als Vermittler in der Krise zwischen Ost und West und im Verhältnis der Religionen ausgezeichnet. Den Titel Großmufti trägt der oberste islamische Rechtsgelehrte eines Landes.

Die Auszeichnung wurde nach dem ersten Bundespräsidenten benannt. Die nach seinem Tod gegründete Theodor-Heuss-Stiftung will demokratisches Verhalten, Zivilcourage und Einsatz für das Allgemeinwohl fördern. Der Theodor-Heuss-Preis wird seit 1965 vergeben. Im vergangenen Jahr ging er an den früheren Weltbank-Präsidenten James D. Wolfensohn. Zu den weiteren Preisträgern zählen der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker, Literatur- Nobelpreisträger Günter Grass und Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD).

Quelle: dpa/lsw


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