Bürgerbeteiligung

Barbara Bosch

Barbara Bosch, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung.

Barbara Bosch ist seit dem 22. Juli 2021 Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung.

Barbara Bosch wurde am 5. September 1958 in Stuttgart geboren. Hier besuchte sie auch das Königin-Katharina-Stift. Nach Abitur und einer Ausbildung an der Handelsschule studierte sie an der Universität Stuttgart Politikwissenschaften und Kunstgeschichte und schloss 1986 das Studium mit dem akademischen Titel Magister Artium ab. Bereits vor und während des Studiums war sie in der Landesgeschäftsstelle des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg als Verwaltungskraft und in der Erwachsenenbildung sowie als Lehrkraft an der Fachhochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd tätig.

Nach mehreren beruflichen Stationen im Anschluss an das Studium, auf verschiedenen Verbandsstufen des DRK-Landesverbandes, übernahm sie 1990 die Leitung des Sozialamtes der Großen Kreisstadt Fellbach. 1994 wechselte sie dann als Leiterin in das persönliche Referat des Oberbürgermeisters der Stadt Fellbach.

Im April 2003 wurde Barbara Bosch zur Oberbürgermeisterin der Großen Kreisstadt Reutlingen gewählt. Nach ihrer ersten Amtszeit wurde sie im Jahr 2011 wiedergewählt. Im Juli 2018 gab sie bekannt, bei der nächsten Wahl im Jahr 2019 nicht mehr für das Amt der Oberbürgermeisterin der Stadt Reutlingen zu kandidieren.

Von 2011 bis 2017 war die parteilose Kommunalpolitikerin zudem Präsidentin des Städtetags Baden-Württemberg. Im September 2018 wurde sie bei der Landesversammlung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Stetten am kalten Markt zur ersten ehrenamtlichen Präsidentin des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg gewählt. Im Mai 2019 wurde ihr der Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg verliehen.

Am 22. Juli 2021 wurde Barbara Bosch von Ministerpräsident Winfried Kretschmann zur ehrenamtlichen Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung berufen und im Landtag von Baden-Württemberg vereidigt. Sie ist damit Nachfolgerin von Gisela Erler, die das Amt von 2011 bis 2021 innehatte