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Baden-Württemberg verfügt über eine hohe wirtschaftliche Innovations- und Leistungskraft. Daimler, Bosch, SAP, Porsche, Würth, Trumpf und viele andere gehören heute zu den größten und erfolgreichsten Unternehmen – ihre Produkte und Dienstleistungen sind weltweit führend. Daneben sind aber gerade auch viele mittlere und kleinere Firmen eine tragende Säule unserer Wirtschaft

Chance für neue Wachstumspotenziale

Damit der Wirtschaftsstandort erfolgreich bleibt, müssen wir mutig neue Wege gehen. Wer, wenn nicht Baden-Württemberg kann zur weltweiten Modellregion werden, die wirtschaftlichen Erfolg und Wohlstand einerseits mit Ökologie und dem Erhalt unserer Lebensgrundlagen andererseits verbindet? Wenn ökonomische Leistungsfähigkeit, soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung gut zusammenwirken, kann unser Land Ausgangspunkt einer erneuerten sozialen und ökologischen Marktwirtschaft werden. Dieser soziale und ökologische Modernisierungsprozess eröffnet vielen Branchen Wachstums- und Entwicklungschancen und schafft neue Arbeitsplätze mit Zukunft.

Wirtschaftspolitik auf Zukunftsfelder ausrichten

Die Landesregierung will ihre Wirtschaftspolitik konsequent auf die vier Wachstumsfelder "nachhaltige Mobilität", "Umwelttechnologien, Erneuerbare Energien und Ressourceneffizienz", "Gesundheit und Pflege" sowie "Informations- und Kommunikationstechnologien, Green IT und intelligente Produkte" ausrichten. Denn diese Zukunftsfelder sind für alle baden-württembergischen Schlüsselbranchen wie zum Beispiel den Maschinenbau, die Automobilindustrie oder die Elektrotechnik wichtig.

Förderung des Mittelstands

Ziel der Mittelstandspolitik der Landesregierung ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks, der mittelständischen Industrie und des Handels, der Gastronomie, der Freien Berufe und der sonstigen Dienstleistungen zu erhalten und zu stärken.

Nachhaltiges Haushalten

Die Landesregierung sieht in einer nachhaltigen Finanzpolitik die Grundlage von wirtschaftlicher Zukunftsverantwortung und Generationengerechtigkeit. Die Haushaltspolitik des Landes ist daher auf die Einhaltung der Schuldenbremse des Grundgesetzes ausgerichtet.

Land- und Forstwirtschaft im Einklang mit der Natur

Vielfalt ist das Markenzeichen der baden-württembergischen Land- und Forstwirtschaft. In den klimatisch günstigeren Regionen wie zum Beispiel dem Rheintal, dem Bodenseeraum oder dem Neckartal liegen die Schwerpunkte des Anbaus von Sonderkulturen wie Gemüse, Obst und Wein. In den Grünlandregionen im Allgäu, im Schwarzwald oder im Schwäbisch-Fränkischen Wald überwiegen die Futterbaubetriebe mit Milchvieh- oder Rinderhaltung, die insgesamt knapp 40 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe im Land ausmachen.


Meldungen zum Thema »wirtschaften«

  • Klarstellung zur Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe 03.02.2012 Umweltminister Franz Untersteller hat Berichte zurückgewiesen, wonach auf dem Gelände der ehemaligen Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe oder des angrenzenden Campus-Nord-Geländes des Karlsruher Instituts für Technologie ein neues Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle errichtet werden solle.
  • Symposium zur Europäischen Energieeffizienzrichtlinie in Brüssel 03.02.2012 "Ohne erhebliche Anstrengungen sind die Klimaschutzziele, denen sich die EU-Mitgliedstaaten bis 2020 verschrieben haben, in Deutschland nicht mehr zu erreichen", sagte Minister Alexander Bonde.
  • Meinungsaustausch mit baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern 02.02.2012 Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid hat sich mit den Präsidenten und Hauptgeschäftsführern der zwölf baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern getroffen. Er tauschte sich mit den Spitzenvertretern der Kammern über aktuelle wirtschaftspolitische Fragen aus.
  • Ernte-Monitoring 2011 für Baden-Württemberg veröffentlicht 02.02.2012 "Es ist eine gute Nachricht für unser Land, dass 2011 keine Zunahme positiver Nachweise von gentechnisch veränderten Organismen in baden-württembergischen Ernteprodukten erkennbar war", sagte Minister Alexander Bonde.

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