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Studium
  • 06.11.2017

„Yes it’s #Humboldt“ an der Hochschule Offenburg

  • Ein Dozent hält vor Studenten eine Vorlesung. (Foto: © Shooresh Fezoni)

    Quelle: © Shooresh Fezoni

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Yes it’s #Humboldt“ diskutiert Wissenschaftsministerin Theresia Bauer gemeinsam mit der Hochschule Offenburg über das Thema gute Lehre. Der Offenburger Weg sei besonders vielversprechend und beispielgebend, so Bauer.

„Yes it’s #Humboldt“ – unter diesem Titel diskutiert Ministerin Theresia Bauer gemeinsam mit der Hochschule Offenburg über das Thema gute Lehre in unserer heutigen Hochschulwelt. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe besucht die Wissenschaftsministerin insgesamt sieben verschiedene Hochschulstandorte: Humboldt trifft neue Bedingungen, aber auch eine neue Generation von Studierenden. Um das humboldtsche Bildungsideal - die ganzheitliche Ausbildung in Verbindung mit der jeweiligen Studienfachrichtung -unter diesen neuen Voraussetzungen weiter lebendig zu halten, braucht es innovative und aktivierende Lehrformate.

„Gute Lehre macht Lust auf Neues, sie animiert zum eigenständigen Denken, zum Entdecken, zum Experimentieren und zur Arbeit im Team. Das gelingt hier in Offenburg auf innovative und vielfältige Weise mit dem Einstiegssemester startING und dem Weiterbildungsprogramm kontaktING“, sagte Theresia Bauer. Ob aus Studierenden erfolgreiche Absolventen werden, hänge von vielen Faktoren ab: vom guten Übergang von der Schule in die Hochschule, vom Studienstart und nicht zuletzt von guter Betreuung und Lehre. „Der Offenburger Weg ist besonders vielversprechend und beispielgebend: Die Studierenden haben mehr Zeit, um sich zu orientieren und profitieren von flexiblen Studienformaten für individuelles Studieren“, betonte die Ministerin.

Ein Semester zum Orientieren

E-Technik, Maschinenbau, Wirtschaftsinformatik, Mechatronik, Angewandte Informatik, Medizintechnik, Wirtschaftsingenieurwesen oder Verfahrenstechnik? Das Einstiegssemester ins Ingenieur- und Informatikstudium „startING“ an der Hochschule Offenburg bietet einen flexiblen Einstieg ins Studium. Die Studierenden haben ein Semester lang Zeit, die verschiedenen Fachrichtungen kennenzulernen, sich zu entscheiden und dann in ihrem gewählten Studiengang weiter zu studieren. Das eröffnet den Studierenden die Möglichkeit, das passende Fach zu finden und sich das notwendige Grundwissen anzueignen. startING ist ein optionales, vollwertiges Studiensemester, das allen ingenieurwissenschaftlichen Bachelorstudiengängen der Hochschule Offenburg vorgeschaltet werden kann.

Rektor Winfried Lieber: „Die Hochschule Offenburg betont den Stellenwert der Lehre und die berufliche Relevanz unserer Bildungsangebote in ganz besonderer Weise. Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften sind wir wesentlich stärker als andere Hochschularten mit einer zunehmend heterogenen Studierendenschaft konfrontiert. Mit Programmen wie startING und kontaktING bieten wir jungen Menschen Orientierung und unterstützen diejenigen, für die ein Studium mit starren Studienstrukturen keine Option ist. Darüber hinaus hat die Hochschule umfangreiche, passgenaue Maßnahmen ergriffen, um die hohe Qualität der Lehre beständig an den steigenden Anforderungen auszurichten. Unsere ‚USP-Produkte‘ Sweaty, Magma, Schluckspecht und Co mit ihren jahrzehntelangen Rekord- und Erfolgsserien sind nur ein Beleg dafür, dass sich diese Investitionen auszahlen.“

„Die Hochschule Offenburg besitzt mit dem Einstiegssemester startING einen ganz besonderen Schatz: Hier können Studierende ihre eigenen Talente und Stärken kennenlernen. Das ist besonders wichtig, da gerade zu Beginn des Studiums die Grundlagen für den Studienerfolg gelegt werden“, so die Ministerin weiter. Deshalb stärke das Wissenschaftsministerium mit dem Förderprogramm ‚Strukturmodelle in der Studieneingangsphase‘ die Rahmenbedingungen, die zu erfolgreichem Studieren beitragen. „Gute Beratung und individuell passgenaue Studienangebote spielen eine zentrale Rolle für den Studienerfolg“, sagte Bauer abschließend.

Land fördert flexibles Studieren

Die Lehre ist neben der Forschung die Kernaufgabe der Hochschulen – Forschungsexzellenz und beste Lehre gehören zusammen. Das Land hat daher mit dem „Fonds Erfolgreich Studieren (FESt-BW)“ einen Schwerpunkt auf die Lehre gesetzt. Das vernetzte Denken und das Finden kreativer Lösungen wird ebenso unterstützt wie Rahmenbedingungen für ein gutes, erfolgreiches und flexibles Studium. So können Studierende mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen individuell gefördert werden. Deshalb fördert das Land in 28 Initiativen an den Hochschulen ein flexibles Studieren (Laufzeit 2016 bis 2019).

An der Hochschule Offenburg unterstützt das Wissenschaftsministerium das Einstiegssemester startING im Rahmen der Förderlinie „Strukturmodelle in der Studieneingangsphase“. Das Einstiegssemester wird ergänzt durch das akademische Weiterbildungsprogramm kontaktING. Dieses gibt allen Interessierten, die tagsüber berufliche oder familiäre Verpflichtungen haben, die Möglichkeit, Weiterbildungsmodule in Abendveranstaltungen zu absolvieren und somit flexibel in das Grundstudium eines Ingenieurstudiengangs einzusteigen. Jeder Modulblock wird durch ein Zertifikat abgeschlossen, das in Form von Credits auf ein späteres Studium angerechnet werden kann. kontaktING wird im ESF-Förderprogramm „Auf- und Ausbau von Weiterbildungsstrukturen an Hochschulen in Baden-Württemberg“ vom Wissenschaftsministerium, dem Ministerium für Arbeit und Sozialordnung und der L-Bank von 2016 bis 2020 mit 274.400 € gefördert.


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Das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Stuttgart.

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