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Verbraucherschutz
  • 28.03.2017

Umstellung auf DVB-T2

  • Eine Frau führt einen Sendersuchlauf an ihrem Fernseher durch. (Foto: dpa)

In vielen Regionen Baden-Württembergs und Deutschlands beginnt die Umstellung von DVB-T auf DVB-T2. Gleichzeitig endet dort die DVB-T-Verbreitung. Zum Großteil sind in diesen Regionen dann rund 40 öffentlich-rechtliche und private Programme überwiegend in HD-Qualität zu empfangen.

„Wer noch kein DVB-T-Empfangsgerät hat, sollte sich schnellst möglich darum kümmern, sonst bleibt der Bildschirm schwarz“, sagte Verbraucherminister Peter Hauk. In vielen Regionen Baden-Württembergs und Deutschlands beginnt die Umstellung von DVB-T auf DVB-T2. Gleichzeitig endet dort die DVB-T-Verbreitung. Zum Großteil sind in diesen Regionen dann rund 40 öffentlich-rechtliche und private Programme überwiegend in HD-Qualität zu empfangen. Die Umstellung wurde notwendig, weil die Bundesregierung beschlossen hat, die Zahl der Funkkanäle für die TV-Übertragung zu verringern und die freiwerdenden Frequenzen der Internetversorgung per Mobilfunk zur Verfügung zu stellen.

Warnung vor unseriösen Angeboten

„Durch die Umstellung auf DVB-T2 ist es nun auch über Antenne möglich, Fernsehsender in Hochauflösung zu empfangen, teils sogar in höherer Qualität als derzeit bei Satelliten- und Kabelempfang üblich. Der Nachteil der Umstellung besteht in den anfallenden höheren Kosten für Verbraucherinnen und Verbraucher durch Nachrüsten des alten Fernsehers und dadurch, dass die Privatsender nach der Umstellung nur noch kostenpflichtig zu empfangen sind. Außerdem nutzen einige Geschäftemacher die Verwirrung vieler Verbraucherinnen und Verbraucher für unseriöse Angebote“, so Hauk.

Betroffen von der Umstellung sind alle Verbraucherinnen und Verbraucher, die bisher über Antenne fernsehen und in einer der Regionen wohnen, in der DVB-T abgeschaltet wird. Zu diesen Regionen zählen zunächst einmal die Ballungsgebiete,  in den Großräumen Stuttgart, Mannheim, Heidelberg, Reutlingen und Baden-Baden. Bis Mitte 2019 soll die neue Technik dann auch in kleineren Städten und ländlichen Regionen eingeführt werden. Um genau herauszufinden, wann der eigene Wohnort vom Umschalttermin betroffen ist, empfiehlt Hauk die Seite DVB-T2 HD. Dort können Verbraucherinnen und Verbraucher Ihre Postleitzahl eingeben, auf ,Jetzt prüfen' klicken und dann auf ,Zur Karte'. Betroffene Regionen sind grün markiert. „Nicht betroffen von der Umstellung sind alle Verbraucherinnen und Verbraucher, die über Internet, Satellit oder Kabel fernsehen. Sie sollten sich auch nicht von unseriösen Anbietern zum Kauf eines neuen Receivers überreden lassen. Für diese Anschlüsse ist kein neues Gerät erforderlich“, warnte Minister Hauk vor entsprechenden schwarzen Schafen unter den Anbietern.

Zur Umstellung auf DVB-T2 wird prinzipiell nur ein DVB-T2 Receiver benötigt. Der Receiver wird per HDMI-Kabel an den Flachbildfernseher angeschlossen oder per Scartkabel an das Röhrengerät. Besitzer von Röhrengeräten sollten unbedingt darauf achten, dass der Receiver über einen Scartanschluss verfügt. Röhrengeräte können außerdem die höhere Bildqualität des DVB-T2 nicht widergeben. Neue Flachbildschirme können DVB-T2 empfangen und benötigen keinen Receiver.

Mit der Umstellung auf DVB-T2 strahlen die privaten Sender künftig ihre Programme verschlüsselt als Pay-TV aus. Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender bleiben weiterhin kostenlos.

Alternativ zum Antennenfernsehen gibt es noch das Kabel- und das Internetfernsehen sowie das Satellitenfernsehen. Das Satellitenfernsehen bietet die größte Auswahl an Fernsehprogrammen. Hier bleibt auch der Empfang von privaten Fernsehsendern kostenlos, allerdings nur in Standardqualität. Für alle Arten des Fernsehens fällt weiterhin der Rundfunkbeitrag an, denn dieser ist unabhängig vom Empfangsweg.

DVB-T2 HD

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