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Wirtschaftsnahe Forschung
  • 20.04.2017

Über 500.000 Euro für Technologietransfer im technologischen Ressourcenschutz

  • Drei Männer begutachten ein Medikalvlies (Bild: © obs/Freudenberg & Co. KG).

Das Wirtschaftsministerium unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, sich über die Ergebnisse der wirtschaftsnahen Forschung im Bereich Ressourcenschutz zu informieren und konkrete neue Anwendungsmöglichkeiten zu entdecken.

Das Wirtschaftsministerium will mit einem neuen Förderprogramm in Höhe von rund 500.000 Euro kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit geben, sich noch effizienter über die Ergebnisse der wirtschaftsnahen Forschung im Bereich Ressourcenschutz zu informieren und konkrete neue Anwendungsmöglichkeiten zu entdecken. „Wir wollen die praktischen Nutzungsmöglichkeiten von Forschungsergebnissen für kleine und mittlere Unternehmen aufzeigen und sie damit anregen, diese Ergebnisse aufzugreifen und in neue Geschäftsmodelle, innovative Produkte und effizientere Verfahren zu übertragen. Damit verschaffen wir ihnen nachhaltige Wettbewerbsvorteile“, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut.

Ständige Verfügbarkeit unterschiedlichster Rohstoffe und Materialien

Hintergrund des Programms sei, dass der Industriestandort Baden-Württemberg in entscheidender Weise auf die ständige Verfügbarkeit unterschiedlichster Rohstoffe und Materialien zu angemessenen Preisen angewiesen ist. Gleichzeitig habe sich die Landesregierung zum Ziel gesetzt, Baden-Württemberg zum weltweiten Technologieführer bei intelligenten, ressourcensparenden Technologien zu machen, so die Ministerin.

Im Rahmen des Programms fördert das Wirtschaftsministerium sieben vorwettbewerbliche Transferprojekte an Hochschulen des Landes beziehungsweise Instituten der wirtschaftsnahen Forschung in Baden-Württemberg. Schwerpunkte sind das Recycling von Metallen durch verbesserte Trenn- und Sortierverfahren, der hochwertige Einsatz von wiederverwerteten Carbonfasern, beispielsweise im 3D-Druck sowie die Substitution kritischer und besonders teurer Rohstoffe. Der Ersatz von besonders harten Metallen wie Wolframcarbid durch innovative Keramiken ist hier ein Beispiel. Die geförderten Projekte sind kompakt angelegt und sollen innerhalb weniger Monate sichtbare Ergebnisse liefern. 

Liste der geförderten Projekte (PDF)


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Das Neue Schloss in Stuttgart (Quelle: Landesmedienzentrum)

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70174 Stuttgart

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Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau (Bild: © dpa)

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