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Tourismus
  • 13.02.2017

Südwesten bei Touristen beliebter denn je

  • Schneeballschlacht in verschneiter Winterlandschaft; Quelle: Tourismusmarketing Baden-Württemberg

Noch nie kamen so viele Touristen nach Baden-Württemberg wie 2016. Insgesamt zählte das Statistische Landesamt über 52 Millionen Übernachtungen. Baden-Württemberg kann damit zum sechsten Mal in Folge ein Rekordjahr verzeichnen. 

Bei der Frage, wohin es in den Urlaub gehen soll, lautet die Antwort immer öfter „Baden-Württemberg“. Zum sechsten Mal in Folge blickt der Tourismus im Land auf ein Rekordjahr zurück. Gegenüber 2015 stieg die Zahl der Übernachtungen um 2,5 Prozent auf jetzt über 52 Millionen. 

Der für den Tourismus zuständige Minister Guido Wolf freute sich über die guten Zahlen: „Die Erfolgsgeschichte des Tourismus mit ihrem starken Wachstum wird schon anschaulich, wenn wir lediglich zwei Jahre zurückblicken: 2014 hatten wir in Baden-Württemberg noch rund 49 Millionen statistisch erfasste Übernachtungen, 2016 sind es nun schon mehr als 52 Millionen.“ 

Wirtschaftsfaktor und Jobmotor

Der Tourismus ist damit ein weiter bedeutender Wirtschaftsfaktor für Baden-Württemberg. „Wenn Baden-Württemberg nicht nur das Land der Schaffer, sondern auch das Land der Urlauber ist, tut uns das allen gut. Mittlerweile hängen im Land rund 326.000 Arbeitsplätze vom Tourismus ab. Damit ist er ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor für das Land“, so Minister Wolf weiter. 

Der größte Anteil am Wachstum stammt von Touristen aus Deutschland. Hier stiegen die Übernachtungen um 3,0 Prozent. Bei Gästen aus dem Ausland betrug das Wachstum dagegen 0,7 Prozent – hier bestehe laut Minister Wolf noch Potential für den Tourismus im Land.

Schwarzwald ist die beliebteste Region

Die beliebteste Ferienregion war auch 2016 wieder mit 21,5 Millionen Übernachtungen der Schwarzwald. Auf Platz zwei folgt mit knapp neun Millionen Übernachtungen das nördliche Baden-Württemberg. Mit knapp 8,6 Millionen Übernachtungen folgt die Region Stuttgart auf Platz drei.

Spitzenreiter bei den Übernachtungszuwächsen in den Regionen war mit knapp neun Prozent der Hegau als kleinstes Reisegebiet des Landes. Der Bodensee und die Schwäbische Alb lockten jeweils rund fünf Prozent mehr Gäste an.

Die Landesregierung erhöht 2017 die Mittel für das Tourismusmarketing von 4,3 auf 4,5 Millionen Euro. Das Tourismusinfrastrukturprogramm wächst im aktuellen Haushalt von bisher fünf auf jetzt sieben Millionen Euro. 

Pressemitteilung

Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Tourismus 2016: Neue Spitzenergebnisse


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