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Wilhelma
  • 27.09.2017

Splett übernimmt Patenschaft für Goldkopflöwenäffchen „Kamya“

  • Staatssekretärin Gisela Splett mit den beiden im Mai geborenen Zwillingen der Goldkopflöwenäffchen, deren Mutter Kamya und Weißkopfsaki-Äffin Riane, die als Tagesmutter aushilft.

    Quelle: Andreas Kaier

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett hat die Patenschaft für das Goldkopflöwenäffchen „Kamya“ in der Wilhelma übernommen. Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin überreichte Splett aus diesem Anlass die Patenurkunde im Zoologisch-Botanischen Garten.

„Sehr gerne übernehme ich die Patenschaft für Kamya, die in einer schwierigen Situation Hilfe brauchte und von unerwarteter Seite Hilfe bekommen hat“, sagte die Finanzstaatssekretärin. Die Goldkopflöwenäffchen-Mutter ist alleinerziehend seit der Äffchen-Vater Nuno Mitte Juli völlig unerwartet an einer Nierenentzündung starb. „Die junge Mutter musste mit ihren im Mai geborenen Zwillingen plötzlich alleine zurechtkommen. Aber die Weißkopfsaki-Äffin Riane sprang überraschend als Tagesmutter ein und kümmert sich seitdem rührend um ein Goldköpfchen. Sie trägt immer denselben Zwilling auf dem Rücken mit sich herum, während sich Mutter Kamya um das andere Zwillingsäffchen kümmert. Zum Füttern gibt Riane das Baby bereitwillig zurück. Diese Solidarität unter artfremden Affen ist außergewöhnlich und fasziniert uns“, so Splett.

Auch die Zoologen sind beeindruckt. „Uns zeigt dieser Fall, dass die Wilhelma immer wieder ganz besondere Geschichten schreibt“, sagt Direktor Kölpin. „Deshalb hat Gisela Splett eine sehr gute Wahl getroffen. Es wäre toll, wenn mehr Menschen dem guten Beispiel der Staatssekretärin folgen und unsere Arbeit für den Artenschutz mit einer Patenschaft unterstützen. Unter den 1.200 Arten der Wilhelma dürfte für jeden Tierfreund etwas dabei sein.“

Die Finanzstaatssekretärin dankte allen, die eine Patenschaft übernehmen: „Alle Patinnen und Paten zeigen mit einer Patenschaft ihr Engagement für die Wilhelma.“ Die Patenschaftsgelder fließen in einen speziellen Topf für Investitionen, um die Anlagen der Wilhelma zu erweitern und zu verbessern. Beispiele dafür sind die Außenanlage für Landschildkröten, die Erweiterung des Bisongeheges oder die Umgestaltung des Flamingoteichs. „Auf diese Weise gibt es für die Patinnen und Paten einen sichtbaren Effekt ihrer Unterstützung“, unterstrich Splett.

In ihrer Familie der Krallenaffen gehören die Goldkopflöwenäffchen mit einem Gewicht von 500 bis 550 Gramm zu den größten Arten. Ihr Fell ist dunkel bis schwarz gefärbt, die buschige Mähne und die Vorderpfoten sind rötlich bis gelb. Lebensraum der tagaktiven Äffchen sind überwiegend tropische Wälder Brasiliens. In der Wilhelma sind die Goldkopflöwenäffchen mit den Weißkopfsakis, die dreimal so groß werden, in einem Gemeinschaftsgehege des Amazonienhauses untergebracht. Hier leben auch Schildkröten und ein Faultier.

Wilhelma

Die Wilhelma ist überregional bekannt und ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Der Wilhelma-Tag bietet am 1. Oktober 2017 ein abwechslungsreiches Programm im gesamten Park und lädt dazu ein, hinter die Kulissen zu schauen. Dort können die Besucherinnen und Besucher zum Beispiel einen Blick in den Behandlungsraum der Zootierärztinnen und -ärzte werfen. Die Futterküche öffnet ihre Kühlräume. Technik-Interessierte lernen den Fuhrpark der Parkpflege und die Werkstätten kennen. Wer selbst aktiv werden will, kann einen amüsanten Eignungstest für Tierpflegerinnen und Tierpfleger absolvieren, am Kunsteuter das Melken üben oder Ponyreiten. Spannend sind die insgesamt 20 verschiedenen Fütterungen. Beliebt ist auch der traditionelle Verkauf von überschüssigen Zierpflanzen aus der Wilhelma-Zucht.

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