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Schlösserreise
  • 25.08.2016

Splett besucht Schlösser in Mannheim und Heidelberg

  • Heidelberger Schloss. (c) TMBW/Achim Mende

Bei zwei Besuchermagneten hat Gisela Splett, Staatssekretärin im Finanzministerium, während ihrer Schlösserreise Halt gemacht: Das Barockschloss in Mannheim zieht Jahr für Jahr deutlich mehr als 100.000 Gäste an, Schloss Heidelberg ist mit mehr als einer Million Gästen jährlich das meistbesuchte Schloss im Land.

„Wir haben in Baden-Württemberg viele baugeschichtliche Schmuckstücke und möchten sie interessierten Gästen gerne zeigen“, sagte die Staatssekretärin. „Gerade die Schlösser in Heidelberg und Mannheim haben eine Bedeutung für den Tourismus im Land. Vor allem beim Heidelberger Schloss gilt das auch für Touristinnen und Touristen aus aller Welt.“

Barockschloss Mannheim

Das Barockschloss Mannheim mit seinem Ehrenhof, einer Schaufront von mehr als 400 Metern Länge und einer Fläche von sechs Hektar gehört zu den größten Schlössern Europas. Besonders sehenswert sind die prunkvolle Zeremonialtreppe, der repräsentative Rittersaal und die Prunkräume der Beletage. Auch die Konzerte im Ehrenhof locken stets viele Zuhörerinnen und Zuhörer. Derzeit laufen verschiedene Baumaßnahmen im Schloss für die Universität Mannheim. Nach Abschluss der Sanierung des Schloss-Westflügels Anfang des Jahres steht nun die Sanierung der denkmalgeschützten Aula an. Ab 2019 ist die Sanierung des Ehrenhof-Ostflügels vorgesehen. 

Schloss Heidelberg

Schloss Heidelberg ist eine der bedeutendsten und meist besuchten Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Im Denkmalstreit um das Jahr 1900 wurde heftig darum gerungen, ob das Heidelberger Schloss wieder aufgebaut oder als Ruine erhalten werden sollte. Man entschied sich für den Erhalt der Ruine. Seither ist sie weltweit bekannt und gilt als Inbegriff der Romantik.

Schloss Heidelberg ist aber nicht nur ein Besuchermagnet, sondern auch wichtiger und oft einziger Lebensraum für viele tierische Schlossbewohner. So beherbergt die Ruine beispielsweise Zwergfledermäuse, Erdkröten und Feuersalamander. Im Hirschgraben wird ein bedeutendes Geotop sichtbar, welches jährlich zahlreiche Biologen und Geologen anlockt.

Derzeit wird die Sattelkammer saniert und für die gastronomische Versorgung der Besucherinnen und Besucher des Heidelberger Schlosses umgebaut, zudem wird der Bibliotheksbau gesichert. Beide Maßnahmen sollen Ende dieses Jahres fertig gestellt werden. Außerdem laufen aktuell umfangreiche Sanierungsmaßnahmen am Zeughaus und an den Terrassenmauern.

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg


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