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Windenergie
  • 15.01.2016

Rekordjahr beim Ausbau der Windenergie

  • Windrad im Hardthäuser Wald im Sonnenuntergang.

Im vergangenen Jahr hat Baden-Württemberg mit knapp 150 Megawatt so viel Leistung zur Stromerzeugung mit Windkraft installiert wie noch nie. Und auch die Anzahl der Genehmigungen für neue Windkraftanlagen hat einen Rekordwert erreicht. Damit ist die installierte Leistung im Land auf 700 Megawatt gestiegen. „Das ist ein schöner Erfolg und Ansporn für die kommenden Jahre“, sagte Umweltminister Franz Untersteller.

Nach einer ersten Erhebung der Ausbauzahlen der Windkraft in Baden-Württemberg bestätigt sich der positive Trend. Im vergangenen Jahr sind mehr als 50 Windenergieanlangen neu ans Netz gegangen, die installierte Leistung ist damit um knapp 150 Megawatt auf jetzt fast 700 Megawatt gestiegen. Insgesamt sind 2015 Genehmigungen für den Bau von 100 Anlagen im Land erteilt worden. Im Bau befinden sich derzeit ebenfalls etwa 100 Anlagen.   

Noch nie wurde in Baden-Württemberg in einem Jahr so viel Windkraft zugebaut. Der Zubau alleine in diesem Jahr entspricht ungefähr der Hälfte der Leistung des derzeit im Rückbau befindlichen Atomkraftwerks Obrigheim. Das reicht, um 100.000 Haushalte mit Strom zu versorgen. Insgesamt liefern die Windräder in Baden-Württemberg Strom für 450.000 Vier-Personen-Haushalte.

Baden-Württemberg ist attraktives Land für die Windkraft

Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller: „Das sind Rekordwerte, auf die wir zwar länger als erhofft warten mussten, die aber klar zeigen, dass Baden-Württemberg ein attraktives Land für die Windkraft ist. Weil hier ausreichend Wind weht, und weil die Landesregierung in den letzten Jahren die Rahmenbedingungen für den Windkraftausbau grundlegend und positiv verändert hat.“

Untersteller erinnerte in diesem Zusammenhang unter anderem an die schwierige Änderung des Landesplanungsgesetzes und die notwendige umfassende Erhebung geschützter Vogelarten, deren Daten als Basis für die Genehmigung von Bauanträgen unverzichtbar seien. Auch Kommunen und Regionalverbände hätten sich auf die neuen politischen und planungsrechtlichen Gegebenheiten erst einstellen müssen.

„Der Bau neuer Anlagen ist nicht unumstritten und jeder Einzelfall muss genau geprüft werden“, sagte Untersteller. „Aber inzwischen haben wir viele Erfahrungswerte gesammelt und Erkenntnisse gewonnen, an denen wir uns orientieren können. Ich bin sicher, dass die Windkraft in Baden-Württemberg eine gute Zukunft hat, bei der weder die schutzwürdigen Interessen der Natur noch der Menschen auf der Strecke bleiben.“

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