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  • 02.01.2006

Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg gibt Broschüre "Energieträger im Gartenbau – Alternativen zu Erdöl und Erdgas" heraus  

In baden-württembergischen Gartenbaubetrieben werden rund 90 Prozent der Gewächshäuser mit den Energieträgern Heizöl und Erdgas beheizt. Auf Grund des rasanten Anstiegs der Heizölpreise suchen viele Gartenbaubetriebe nach Möglichkeiten zur Senkung der Heizkosten.

"Neben Maßnahmen zur Verbesserung der Wärmedämmung, der Optimierung des Heizsystems und der Regeltechnik gibt es die Möglichkeit, Energieträger aus nachwachsenden Rohstoffen zur Energieerzeugung zu verwenden, um die Heizkosten zu vermindern", erklärte der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk MdL, am Montag (2. Januar) in Stuttgart. Hierzu habe das Ministerium eine Broschüre herausgegeben, in der Energieträger, die für eine Beheizung von Gewächshäusern genutzt werden können, beschrieben werden und in Modellrechnungen die anfallenden Kosten verglichen werden.

"Dabei wird deutlich, dass die Wirtschaftlichkeit eines Brennstoffes von vielen Faktoren abhängig ist. Die Beispielsberechnungen zeigen auch, dass man keinesfalls mit Pauschalberechnungen operieren sollte. Betriebe, die das ganze Jahr über relativ hohe Gewächshaustemperaturen benötigen, sind eher in der Lage, eine Heizung mit anderen Brennstoffen wirtschaftlich zu betreiben, als Betriebe, die überwiegend Pflanzen mit relativ geringem Wärmebedarf anbauen. Jeder Betrieb muss individuell betrachtet werden", sagte Hauk.

Im Vergleich zum bisher überwiegend eingesetzten Heizöl oder Erdgas sind die nachwachsenden Rohstoffe als Energielieferanten jedoch durch eine veränderte Kostenstruktur gekennzeichnet: den geringeren Brennstoffkosten (z.B. bei Holzbrennstoffen) stehen deutlich höhere Investitionskosten gegenüber. Der Minister betonte, dass dies in die Investitionsentscheidung unbedingt einbezogen werden müsse. Bevor ein Umstieg auf einen anderen Energieträger erfolgt, sollte jedoch zunächst immer abgeklärt werden, ob bereits alle Möglichkeiten zur Energieeinsparung ausgeschöpft wurden.

Die Broschüre kann über die Homepage des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum unter

www.mlr.baden-wuerttemberg.de/mlr/allgemein/Energietraeger%20im%20Gartenbau.pdf

aufgerufen werden.

Quelle: Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum


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