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Hospiz- und Palliativversorgung
  • 13.10.2017

Mehr als eine Million Euro für Hospizarbeit

  • Ein Fläschen mit Schmerzmittel liegt auf dem Nachttisch einer sterbenskranken Bewohnerin eines Hospizes. (Foto: © dpa)

    Quelle: © dpa

Die Landesregierung hat im neuen Doppelhaushalt mehr als eine Million Euro für die Hospiz- und Palliativversorgung eingestellt, das ist mehr als das Vierfache der bisherigen Mittel. Damit setzt das Land seinen eingeschlagenen Weg fort, Menschen in der schmerzlichen Situation des Abschiednehmens die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

Im neuen Doppelhaushalt des Landes hat das Sozial- und Integrationsministerium insgesamt mehr als eine Million Euro für die Hospiz- und Palliativversorgung eingestellt, das ist mehr als das Vierfache der bisherigen Mittel. Dies verkündete Sozialminister Manne Lucha anlässlich des Welthospiztages am Samstag, den 14. Oktober 2017. Damit setzt das Land seinen eingeschlagenen Weg fort, Menschen in der schmerzlichen Situation des Abschiednehmens die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

„Ich halte es für die Pflicht einer menschlichen Gesellschaft, alles dafür zu tun, dass Sterbende und ihre Angehörigen auf ihrem letzten Weg so viel an Geborgenheit, Nähe und Liebe bekommen, wie nur irgendwie möglich“, betonte Lucha. „Es ist unsere Aufgabe, Menschen den nötigen Freiraum zu geben, sich um ihre schwerstkranken Angehörigen zu kümmern.“ In dieser Phase brauche es Zeit, viel Kraft und eine gute Begleitung. Die Menschen, die in der Hospizarbeit tätig seien, verdienten deshalb allerhöchste Anerkennung und Respekt.

Das Ministerium für Soziales und Integration plant in den kommenden Jahren zahlreiche Maßnahmen auf dem Gebiet der Trauerbegleitung. Pro Jahr werden etwa 5.000 Menschen in ihrem Trauerprozess unterstützt, etwa 1.200 Ehrenamtliche engagieren sich hierzulande in der Hospizarbeit. „Ich setze mich dafür ein, dass diese wichtige Arbeit unterstützt wird und Trauerbegleiterinnen und -begleiter ausreichende Angebote für eine fachliche Qualifizierung und laufende Fortbildung erhalten“, sagte der Sozialminister.

Darüber hinaus arbeitet sein Ministerium aktuell daran, die Bevölkerung besser über die Angebote der Palliativversorgung in Baden-Württemberg zu informieren. Konkret wird gemeinsam mit dem Hospiz- und Palliativverband Baden-Württemberg und den Expertinnen und Experten des Landesbeirats Palliativversorgung eine Internetplattform geschaffen, die alle Informationen transparent bündeln soll.


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