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  • 16.01.2018

Lernfabrik 4.0 in der Werner-Siemens-Schule in Stuttgart eingeweiht

  • Auszubildende in einer Berufsschule (Foto: © dpa)

    Quelle: © dpa

Das Land fördert die Einrichtung einer Lernfabrik 4.0 in der Werner-Siemens-Schule in Stuttgart mit rund 440.000 Euro. Die Lernfabrik trägt dazu bei, dass die Digitalisierungsstrategie der Landesregierung auch in der Ausbildung greift.

Der Amtschef im Wirtschaftsministerium, Ministerialdirektor Michael Kleiner, hat offiziell die an der Werner-Siemens-Schule eingerichtete Lernfabrik 4.0 in Stuttgart eingeweiht. „Unsere Industrie wandelt sich durch die Digitalisierung immer mehr zu einer Industrie 4.0. Damit unser Fachkräftenachwuchs und unsere Beschäftigten am Puls der Zeit bleiben und nicht von dieser Entwicklung abgehängt werden, muss sich der Wandel in der Arbeitswelt auch in Aus- und Weiterbildung niederschlagen. In der neuen, von drei beruflichen Schulen gemeinsam genutzten Lernfabrik 4.0 werden Auszubildende und Teilnehmende an Weiterbildungslehrgängen für die digitale Produktion der Zukunft fit gemacht“, sagte Kleiner bei der Zeremonie.

Damit profitiere nun auch die Stadt Stuttgart von einem der Leuchtturmprojekte für Digitalisierung und berufliche Bildung, die die Lernfabriken 4.0 sind, so Kleiner. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert die Lernfabrik 4.0 in Stuttgart mit rund 440.000 Euro und trägt damit dazu bei, dass die Digitalisierungsstrategie der Landesregierung auch in der Ausbildung greift.

Industrie 4.0 für Schülerinnen und Schüler fassbar machen

„Die intelligente, flexible Fabrik der Zukunft braucht ein optimales Zusammenspiel von Mensch, Technik und Organisation“, betonte Kleiner. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen benötigten bei der Qualifizierung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und des Fachkräftenachwuchses Unterstützung. „In der Lernfabrik 4.0 wird das abstrakte Konzept von Industrie 4.0 für Schülerinnen und Schüler fassbar gemacht. So können zum Beispiel Auszubildende in der Max-Eyth- oder der Robert-Bosch-Schule über eine ‚Cloud‘ Fertigungsdaten an die verkettete Bearbeitungs- und Montage-Anlage der Werner-Siemens-Schule übermitteln. Es freut mich sehr, dass die Stadt Stuttgart die Initiative ergriffen und dieses beispielhafte Projekt auf den Weg gebracht hat“, sagte der Ministerialdirektor.

In der Lernfabrik 4.0 wird eine Industrie 4.0-Prozesskette – von der Beauftragung über Fertigung, Montage und Materialfluss bis zur Auftragsabwicklung – eines Unternehmens realitätsnah für die Aus- und Weiterbildung abgebildet. Die Lernfabrik 4.0 ist mit hochinnovativen Technologien ausgestattet, die bald in jedem produzierenden Unternehmen zu finden sein werden. So sind Industrieroboter integriert und es werden aktuelle Produktionsdaten mit Tablets visualisiert. Die Lernfabrik wird in verschiedenen Bildungsgängen der drei gewerblichen Schulen eingebunden werden.

Weitere Informationen

Neben dem Wirtschaftsministerium bringen die Stadt als Schulträger, die Schule und mehrere Unternehmen Finanzierungsbeiträge ein. Das Projekt der Stadt Stuttgart ist eines von sechzehn Lernfabrik-Konzepten, die nach einer Ausschreibung des damaligen Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft im Jahr 2015 von einer Jury für eine finanzielle Förderung ausgewählt wurde. Das Wirtschaftsministerium fördert die über nahezu alle Regionen des Landes verteilten Lernfabriken mit 6,8 Millionen Euro.

Wirtschaftsministerium: Lernfabriken 4.0 in Baden-Württemberg

digital@bw


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70173 Stuttgart

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