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Digitalisierung
  • 04.10.2017

Lernfabrik 4.0 im Beruflichen Schulzentrum Bietigheim-Bissingen eingeweiht

  • Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)

    Quelle: © dpa

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut hat die Lernfabrik 4.0 im Beruflichen Schulzentrum Bietigheim-Bissingen eingeweiht. In der neuen Lernfabrik werden die Auszubildenden sowie die Teilnehmenden an Weiterbildungslehrgängen für die digitale Produktion der Zukunft fit gemacht.

„Unsere Industrie wird durch die Digitalisierung immer mehr zu einer Industrie 4.0. Der Wandel in der Arbeitswelt, der damit verbunden ist, muss sich auch in der Aus- und Weiterbildung niederschlagen, damit unser Fachkräftenachwuchs und unsere Beschäftigten am Puls der Zeit bleiben und nicht von dieser Entwicklung abgehängt werden. In der neuen Lernfabrik 4.0 im Beruflichen Schulzentrum Bietigheim-Bissingen werden die Auszubildenden sowie die Teilnehmenden an Weiterbildungslehrgängen für die digitale Produktion der Zukunft fit gemacht. Damit profitiert nun auch der Landkreis Ludwigsburg von einem der Leuchtturmprojekte für Digitalisierung und berufliche Bildung, die die Lernfabriken 4.0 sind“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut bei der offiziellen Einweihung der Lernfabrik 4.0. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert die Lernfabrik 4.0 mit 500.000 Euro.

Industrie 4.0-Prozesskette realitätsnah abbilden

„Die intelligente, flexible Fabrik der Zukunft braucht ein optimales Zusammenspiel von Mensch, Technik und Organisation“, so Hoffmeister-Kraut. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen benötigten bei der Qualifizierung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und des Fachkräftenachwuchses Unterstützung. „In der Lernfabrik 4.0 wird das abstrakte Konzept von Industrie 4.0 für Schülerinnen und Schüler fassbar gemacht. Es freut mich sehr, dass der Landkreis Ludwigsburg die Initiative ergriffen und dieses beispielhafte Projekt auf den Weg gebracht hat“, betonte die Ministerin.

In der Lernfabrik 4.0 wird eine Industrie 4.0-Prozesskette – von der Entwicklung, über Fertigung, Montage und Materialfluss bis zur Auftragsabwicklung – eines Unternehmens realitätsnah für die Aus- und Weiterbildung abgebildet. Die Lernfabrik 4.0 ist mit hochinnovativen Technologien ausgestattet, die bald in jedem produzierenden Unternehmen zu finden sein werden. So ist ein kollaborierender Roboter integriert, also ein Roboter, der mit dem Menschen „Hand in Hand“ zusammenarbeitet. Die Lernfabrik wird in verschiedenen Bildungsgängen des Beruflichen Schulzentrums Bietigheim-Bissingen und der kooperierenden Carl-Schäfer-Schule Ludwigsburg zum Einsatz kommen. Neben dem Wirtschaftsministerium bringt der Landkreis als Schulträger einen weiteren Finanzierungsbeitrag ein. Darüber hinaus unterstützen viele Unternehmen der Region das Projekt finanziell.

6,8 Millionen Euro für Lernfabriken im Land

Das Projekt des Landkreises Ludwigsburg ist eines von sechzehn Lernfabrik-Konzepten, die nach einer Ausschreibung des damaligen Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft im Jahr 2015 von einer Jury für eine finanzielle Förderung ausgewählt wurde. Das Wirtschaftsministerium fördert die über nahezu alle Regionen des Landes verteilten Lernfabriken mit 6,8 Millionen Euro.


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Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Neuen Schloss in Stuttgart (Quelle: Landesmedienzentrum)

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

Schlossplatz 4
70173 Stuttgart

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Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau (Bild: © dpa)

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