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Unwetter
  • 10.06.2016

Landesregierung verdoppelt Mittel für Soforthilfe

  • Eine Mitarbeiterin des Landratsamts Ostalbkreis zahlt einem Unwetteropfer Geld aus (Bild: © dpa).

Baden-Württemberg hat bereits zwei Millionen Euro an Soforthilfen an Betroffene ausgezahlt. Das Land stellt jetzt weitere zwei Millionen Euro zur Verfügung. Außerdem hat die Landesregierung das Hilfsprogramm für das besonders betroffene Braunsbach auf den Weg gebracht. Verschiedene Ministerien haben Fachförderungen ermittelt, die zur Entlastung der Gemeinde genutzt werden könnten.

„Die Soforthilfe des Landes für private Haushalte und kleine Gewerbebetriebe kommt schnell und unbürokratisch bei den Menschen vor Ort an. Bis gestern wurden rund zwei Millionen Euro an die vom Hochwasser Betroffenen ausgezahlt. Deshalb verdoppeln wir die Mittel und stellen weitere zwei Millionen für die Soforthilfe zur Verfügung“, so der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

Außerdem ist das Hilfsprogramm für Braunsbach auf den Weg gebracht. „Die Gemeinde Braunsbach ist von den Unwetterfolgen außerordentlich drastisch und einmalig betroffen. Sie ist auf die Hilfe des Landes dringend angewiesen. Deshalb hat bereits in dieser Woche eine interministerielle Arbeitsgruppe unter Leitung des Innenministeriums erste konkrete Maßnahmen für Braunsbach verabredet. Sie hat gestern das Solidaritätsprojekt Wiederaufbau Braunsbach erarbeitet“, sagte Strobl. Braunsbach sei nicht nur von einem Starkregen überflutet worden, der Ort wurde von einer Steinlawine heimgesucht und einer Flutwelle überrollt. Bis zu 1,5 Meter große Felsbrocken hätten Hauswände durchschlagen, Autos zermahlen und Straßen zerrieben.

„Hilfsprogramm Wiederaufbau Braunsbach“ auf dem Weg

„Ich danke den beteiligten Ministerien für die gute Zusammenarbeit“, betonte Strobl. Eine Arbeitsgruppe unter Leitung des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration mit dem Ministerium für Finanzen, dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz sowie dem Ministerium für Verkehr hat am 9. Juni 2016 zahlreiche Fachförderungen ermittelt, die zur Entlastung der Gemeinde genutzt werden könnten. „Unser Ziel ist, den Eigenanteil von Braunsbach so gering wie möglich zu halten“, erklärte der stellvertretende Ministerpräsident. In einem nächsten Schritt werde das Innenministerium mit den Ressorts und mit der Gemeinde Braunsbach detailliert die eingetretenen Schäden ermitteln.

Der Innenminister hat eine Ansprechstelle für die Gemeinde Braunsbach in seinem Haus eingerichtet. „Wir lassen Braunsbach nicht alleine“, sagte Strobl. Das Innenministerium werde die Gemeinde dabei unterstützen, die verschiedenen Fördermöglichkeiten auszuschöpfen. „Mit dem Innenministerium hat die Gemeinde einen zentralen Ansprechpartner, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht.“


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Thomas Strobl, Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration (Bild: © dpa)

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