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Ländlicher Raum
  • 16.10.2017

Jungen Menschen auf dem Land beste Zukunftschancen bieten

  • Blick von Bürg nach Winnenden und Waiblingen (Bild: © Flickr.com/Schub@ (CC BY-NC-SA))

    Quelle: © Flickr.com/Schub@ (CC BY-NC-SA)

Der Kabinettsausschuss Ländlicher Raum hat den Wettbewerb „Stärkung des Ländlichen Raums“ für Schüler an Agrarwissenschaftlichen Gymnasien ins Leben gerufen. Ziel ist es, das Leben auf dem Land auch auf lange Sicht zukunftsfähig zu gestalten.

„Aufgabe und Ziel des Kabinettsausschusses Ländlicher Raum ist es, das Leben auf dem Land auch auf lange Sicht zukunftsfähig zu gestalten. Um dies zu erreichen, wollen wir jungen Menschen auf dem Land beste Zukunftschancen und Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Unser Wettbewerb soll Schüler an Agrarwissenschaftlichen Gymnasien motivieren, sich intensiv und aus ihrem ganz eigenen Blickwinkel heraus mit dem Ländlichen Raum zu beschäftigen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und Vorsitzende des Kabinettsausschusses Ländlicher Raum, Peter Hauk. Der Kabinettsausschuss habe vor der Sommerpause auf Vorschlag seiner interministeriellen Arbeitsgruppe „Bildung“ die Durchführung des Wettbewerbs an den Oberstufen der sechs Agrarwissenschaftlichen Gymnasien in Baden-Württemberg beschlossen.

„Mit dem Thema ‚Stärkung des Ländlichen Raumes‘ haben wir ein Feld gewählt, das eine hohe Aktualität für die Schülerinnen und Schüler besitzt. Mit dem Wettbewerb können die Abiturienten an Agrarwissenschaftlichen Gymnasien ihre Vorstellungen über ein zukunftsfähiges Baden-Württemberg einbringen und im Rahmen eines Seminarkurses die grundlegenden Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft, ländlicher Strukturpolitik, Natur- und Umweltschutz in den Themenfeldern Agrar- und Umweltwissenschaften vertiefen“, erklärte Kultusministerin Susanne Eisenmann. Gleichzeitig werde die Studierfähigkeit gefördert und die Jugendlichen bereiten sich auf die Anforderungen in den technologischen, ökologischen und wirtschaftlichen Bereichen der Arbeitswelt vor. Es sei davon auszugehen, dass von den Schülerarbeiten auch nachhaltige Wirkungen auf das persönliche Umfeld der Schülerinnen und Schüler, das Schulleben und die Öffentlichkeit ausgingen. Gleichzeitig könnten die Schülerarbeiten Impulse für die Entwicklung neuer Lösungsideen zur Stärkung des Ländlichen Raums geben.

Ländlichen Raum als Themenkomplex im Unterricht stärken

Die Projektarbeiten aus dem Seminarkurs könnten die Schüler schließlich im Wettbewerb vertiefen und präsentieren. Eine Prämierung der Arbeiten sei auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest 2018 vorgesehen. „Mit Seminarkurs und Wettbewerb stärken wir nicht nur die Agrarwissenschaftlichen Gymnasien im Land, sondern auch den Ländlichen Raum als Themenkomplex im Unterricht“, betonten Eisenmann und Hauk.

In Baden-Württemberg gibt es sechs Schulstandorte, die ein Agrarwissenschaftliches Gymnasium (AG) anbieten: Ettlingen, Freiburg, Nürtingen, Öhringen, Radolfzell und Ravensburg.

Von den rund 530 Schülerinnen und Schülern, die ein Agrarwissenschaftliches Gymnasium besuchen, sind circa 170 Schüler im Schuljahr 2017/18 in der Jahrgangsstufe 1. Davon nehmen voraussichtlich etwa 60 am Wettbewerb teil.

In der Regel dauert der Seminarkurs ein Schuljahr lang, beginnend im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 1. Der Seminarkurs gehört mit drei Schulstunden pro Woche zum Wahlbereich, in dem Schülerinnen und Schüler vertieft wissenschaftspropädeutisch Themen bearbeiten und die Ergebnisse in Form einer schriftlichen Dokumentation sowie einer Präsentation im Rahmen eines Kolloquiums vorstellen.


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