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5. Donausalon
  • 09.03.2017

Große Chancen für Entwicklung und Partnerschaft durch Zusammenarbeit bei Tourismus und Nachhaltigkeit

  • Kurort Rogaška Slatina, Slowenien

    Quelle: Dean Dubokovičo/Kurort Rogaška Slatina, Slowenien

Zum 5. Donausalon kamen heute auf Einladung der Landesvertretung und des diesjährigen Partnerlandes Slowenien über 700 Gäste aus der Politik, dem Donauraum und der Tourismusbranche in der Landesvertretung Baden-Württembergs in Berlin zusammen. Anlässlich der Internationalen Tourismusbörse stand das Thema „Nachhaltigkeit im Tourismus am Beispiel des Donauraums“ im Fokus.

„Wir müssen gemeinsame Antworten finden, um die Lebensqualität im Donauraum zu erhalten und auszubauen  – und zwar über Ländergrenzen hinweg, langfristig und nachhaltig“, hob Staatssekretärin Theresa Schopper in ihrer Begrüßungsrede hervor. Der Donauraum biete mit seinen mehr als 100 Millionen Einwohnern einen einzigartigen Kultur- und Naturraum. Das beispiellose Flusseinzugsgebiet habe großes touristisches Potential, stehe aber auch vor Herausforderungen, zum Beispiel was die Wasserqualität, die Gefahr von Überschwemmungen oder die Situation auf dem Arbeitsmarkt in einigen Donaustaaten betrifft. Umso wichtiger sei es, dass die 14 Donauraumstaaten im Rahmen der EU-Donauraumstrategie seit über 6 Jahren partnerschaftlich zusammenarbeiteten. So setze sich Baden-Württemberg im Rahmen der Strategie unter anderem für Projekte ein, die nachhaltige Mobilität und eine bessere Vernetzung von klimafreundlichen Verkehrsinfrastrukturen entlang der Donau zum Ziel hätten.

Nach der Begrüßung durch Staatssekretärin Schopper und die slowenische Staatssekretärin Eva Štravs Podlogar wurden in Panels und Vorträgen die Themen Nachhaltigkeit und Tourismus diskutiert. So sei einerseits ein intakter Naturraum Voraussetzung für den Tourismus, andererseits könne Tourismus auch zu Umweltschäden führen. Zudem wurde über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit entlang der Donau gesprochen. Diese Kooperation biete eine Chance, das Spannungsfeld von Nachhaltigkeit und Tourismus aufzulösen und den Donauraum ganzheitlich zu fördern.

Als Ausklang der Veranstaltung konnten die Gäste auf einem Empfang in informellem Rahmen Kontakte knüpfen, an vielen Ständen eine eigene kleine Reise entlang der Donau unternehmen und den Donauraum auch kulinarisch und musikalisch kennenlernen.

Der Donausalon verzeichnete in diesem Jahr einen Besucherrekord. So wohnten auch die  Tourismusminister von Kroatien, Gari Cappelli, von Bulgarien, Stela Baltova sowie Mircea Titus Dobre, Tourismusminister Rumäniens der Veranstaltung bei.

Quelle: Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund


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