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Generationenbeziehungen
  • 01.05.2015

Förderprogramm soll mehr Kontaktmöglichkeiten für Jung und Alt schaffen

  • Verschiedene Menschen am Tisch im Gespräch

Sozialministerin Katrin Altpeter will in Baden-Württemberg mehr Möglichkeiten dafür schaffen, dass jüngere und ältere Menschen sich treffen und austauschen. Sie sollen Beziehungen zueinander aufbauen und ihr Lebensumfeld gemeinsam und generationengerecht gestalten können. Deshalb hat sie das mit 65.000 Euro ausgestattete Förderprogramm „GenerationenDialog in Baden-Württemberg“ auf den Weg gebracht, das sich gezielt an Mehrgenerationenhäuser und Mütter- und Familienzentren mit entsprechenden Angeboten richtet.

Die Ministerin gab die neun Projekte bekannt, die für das Programm ausgewählt wurden. Gefördert werden unter anderem Repair-Cafes in Freiburg und Weingarten, ein generationenübergreifender Bewegungspark in Buchen und die gemeinsame Gestaltung einer Außenanlage in Stutensee. Andere Projekte liegen in Stuttgart, Herbrechtingen, Bondorf und Freiburg.

Altpeter: „In unserer Gesellschaft wird der soziale Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Generationen auch außerhalb der Familie immer wichtiger. Sinkende Kinderzahlen, die steigende Lebenserwartung, die Zunahme der beruflichen Mobilität, neue Familienstrukturen und Lebensentwürfe wirken sich unmittelbar auf die Generationenbeziehungen aus. Mit unserem Programm wollen wir dazu beitragen, neue außerfamiliäre generationenübergreifende Netzwerke im Land zu knüpfen und die Solidarität zwischen den Generationen zu fördern. Eine generationengerechte Gesellschaft erreichen wir nur durch gegenseitiges Verständnis.“

Ausgewählt wurden die Projekte von einer Jury, in der neben dem Sozialministerium auch die Landesarbeitsgemeinschaft der Mehrgenerationenhäuser in Baden-Württemberg und das Mütterforum Baden-Württemberg vertreten waren. Die Ministerin zeigte sich von den eingereichten Projektvorschlägen sehr beeindruckt. „Die vielen Bewerbungen von Mehrgenerationenhäusern und Mütter- und Familienzentren aus dem ganzen Land zeigen viel Ideenreichtum, ein hohes Maß an generationenübergreifenden Interessen und den starken Wunsch, mit den jeweils anderen Altersgruppen Kontakt zu haben.“

Die ausgewählten Projekte

  • „Mitmachen-Mitgestalten“-Aktivierung sogenannter Stiller Gruppen des Eltern-Kind-Zentrums Stuttgart-West e.V.
  • „Jung und Alt-Miteinander im Hallschlag“ der Kinderhaus Hallschlag GgmbH, Stuttgart
  • „Begegnungsort für Jung und Alt“ des Familien- und Kommunikationszentrums Herbrechtingen e.V.
  • „Generationen miteinander in Bondorf“ des Familienzentrums Bondorf e.V.
  • „Generationenübergreifende Gestaltung von Außenanlagen“ des Mehrgenerationenhauses Stutensee e.V.
  • „Bewegung und Begegnung für alle Generationen“ der Generationenwerkstatt Buchen
  • „Repair-Cafe“ des Allerdings-Familienzentrums Weingarten e.V.
  • „Gemeinsam zu Tisch im Stühlinger“ des Mütter- und Familienzentrums Klara e.V., Freiburg
  • „Repair-Cafe“ des Mehrgenerationenhauses Freiburg

Ministerium

Das baden-württembergische Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren in Stuttgart.

Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg

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