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  • 22.03.2013

Anmeldezahlen der 44 Modellschulen G9 zeigen hohe Resonanz

  • Andreas Stoch - Minister für Kultus, Jugend und Sport

An den 44 G9-Modellschulen im Südwesten hat sich eine große Mehrheit der Eltern ihre Kinder für den den neunjährigen Weg zum Abitur angemeldet.

Eine Sondererhebung zu den Anmeldungen für die 5. Klassen der 44 G9-Modellschulen hat ergeben, dass die Schülerinnen und Schüler mit großer Mehrheit für die G9-Züge angemeldet wurden. An allen 44 Modellschulen können im kommenden Schuljahr G9-Züge starten. „Die hohe Zahl der Anmeldungen belegt die hohe Nachfrage nach einem neunjährigen Weg zum Abitur“, sagte Kultusminister Andreas Stoch.

An den 44 Gymnasien wurden an den Anmeldetagen am 20./21. März insgesamt 5937 Schülerinnen und Schüler angemeldet, davon 5334 für einen neunjährigen Zug (90,2 Prozent) und 603 für einen achtjährigen Zug (9,8 Prozent).

Zum jetzigen Zeitpunkt steht noch nicht fest, wie viele G9- und G8-Klassen letztlich jeweils an den 44 Modellschulen im kommenden Schuljahr eingerichtet werden. Die Gymnasien prüfen nun gemeinsam mit der Schulverwaltung, welche Möglichkeiten bestehen. „Wir werden gemeinsam versuchen, für jedes Kind eine gute Lösung zu finden“, betonte der Kultusminister.

Wie auch in der ersten Tranche planen Schulen wie das Enztal-Gymnasium Bad Wildbad komplett auf G9 umzustellen. Bei anderen Gymnasien, bei denen es sehr wenige Anmeldungen für G8 gab, ist noch nicht entschieden, ob sie im kommenden Schuljahr für die 5. Klasse nur G9 anbieten oder ob sie auch eine G8-Klasse einrichten werden, etwa beim Eugen-Bolz-Gymnasium in Rottenburg oder dem Lise-Meitner-Gymnasium in Königsbach-Stein.  

Auch in Stuttgart werden an allen drei Standorten Zeppelin-Gymnasium, Wilhelms-Gymnasium und Leibniz-Gymnasium G9-Züge eingerichtet werden können.

Die für die Einrichtung von G9-Zügen benötigten Ressourcen bewegen sich in dem vom Kultusministerium eingeplanten Rahmen. Für den gesamten Schulversuch an 44 Versuchsschulen sind 133 Deputate veranschlagt. Die Kosten belaufen sich damit auf rund acht Millionen Euro.


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Das baden-württembergische Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in Stuttgart.

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