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Schienenverkehr
  • 08.12.2015

2,2 Millionen Euro für barrierefreien Bahnhofsausbau in Leutkirch

  • Ein Rollstuhlfahrer fährt eine Rampe hinab. (Foto: dpa)

Das Land Baden-Württemberg bezuschusst den Umbau des Bahnhofs Leutkirch im Allgäu zu einem barrierefreien Bahnhalt mit einer Summe von insgesamt 2.283.600 Euro. Dies wurde der Deutschen Bahn als Bauherrin der Maßnahme mitgeteilt.

Verkehrsminister Winfried Hermann erklärte dazu: „Die Beseitigung von Barrieren im Öffentlichen Personennahverkehr ist uns schon lange ein wichtiges Anliegen. Durch den gesamthaften barrierefreien Ausbau inklusive Modernisierungsmaßnahmen wird allen Fahrgästen ein leichterer Zugang zum Bahnsteig und in die Verkehrsmittel ermöglicht. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels ist das ein ganz wesentlicher Aspekt für die Attraktivität des ÖPNV insgesamt. Umso mehr freut es mich, dass es nun gelungen ist, für den Bahnhof Leutkirch eine solide Finanzierungsvereinbarung zu finden.“

Die Maßnahme ist im Bahnhofsmodernisierungsprogramm 2009-2018 des Landes und der DB Station&Service AG enthalten und wird über das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) gefördert. 

Das LGVFG stellt im Bereich der Verkehrsinfrastruktur das wichtigste Fördergesetz des Landes dar. Es zielt auf die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden im Sinne einer nachhaltigen Mobilität. Daraus werden Infrastrukturvorhaben mit zuwendungsfähigen Kosten unter 50 Millionen Euro bezuschusst. Das Land erhält vom Bund nach dem sogenannten Entflechtungsgesetz bis zum Jahr 2019 Kompensationszahlungen im Umfang von jährlich rund 165,5 Millionen Euro, die auf die Förderbereiche Straßenbau und Umweltverbund aufgeteilt werden.


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Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg

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