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Forschung und Entwicklung
  • 16.12.2016

Baden-Württemberg bleibt innovativste Region in der EU

  • Drei Männer begutachten ein Medikalvlies. (Bild: © obs/Freudenberg & Co. KG)

    Quelle: © obs/Freudenberg & Co. KG

Baden-Württemberg war auch 2016 die Region in der Europäischen Union mit dem höchsten Innovationspotenzial. Der Südwesten liegt damit vor Bayern und der französischen Hauptstadtregion Île de France.

Baden‑Württemberg ist mit einem Indexwert von rund 70 weiterhin in der Europäischen Union die Region mit dem höchsten Innovationspotenzial. Das beachtliche Innovationspotenzial in Baden‑Württemberg wird unter anderem durch hohe Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in den Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen erreicht. In keiner anderen europäischen Region wird ein höherer Anteil der Wirtschaftsleistung in Forschung und Entwicklung investiert (2013: 4,8 Prozent). In Baden-Württemberg ist mit 16 Prozent der Anteil der Erwerbstätigen in forschungsintensiven Industriezweigen am höchsten. Bezogen auf die Bevölkerungszahl werden in keiner Region mehr Patente beim Europäischen Patentamt angemeldet als im Südwesten. Insgesamt sind es fast fünfmal so viele Patentanmeldungen beim Europäischen Patentamt wie im Durchschnitt aller 28 EU-Länder.

„Die Ergebnisse des Innovationsindex 2016 sind ein Erfolg fürs Land, auf dem wir uns aber nicht ausruhen dürfen. Damit Baden-Württemberg innerhalb der Europäischen Union und möglichst auch im weltweiten Wettbewerb auch in Zukunft den Spitzenplatz beim Innovationspotential belegt, müssen wir jetzt die Herausforderungen der Zukunft angehen“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

So zeigten beispielsweise aktuelle Studien, dass in bestimmten Unternehmensbereichen die Innovationsfähigkeit abgenommen habe. „Der Erfolg der baden-württembergischen Wirtschaft fußt aber maßgeblich auf der weltweiten Technologieführerschaft ihrer Unternehmen, was eine besonders hohe Innovationsfähigkeit voraussetzt. Mit der Einsetzung eines Technologiebeauftragten haben wir bereits die richtigen Weichen gestellt. Ein erfolgreicher Technologietransfer zwischen Forschung und Wirtschaft trägt wesentlich dazu bei, die Technologie- und Innovationspotenziale des baden-württembergischen Mittelstands zu halten und weiter auszubauen. Wir brauchen noch stärker eine integrierte und gut vernetzte Aufstellung der Technologiepolitik. Ich bin mir sicher, dass Professor Bauer hier die richtigen Impulse setzen wird.“

Innerhalb Baden-Württembergs belegen unverändert der Landkreis Böblingen sowie die Stadtkreise Stuttgart und Heidelberg die Spitzenpositionen.

Statistisches Landesamt: Pressemitteilung zum Innovationsindex 2016

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg; dpa; Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohungsbau Baden-Württemberg


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Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau (Bild: © dpa)

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