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leben und mitgestalten

Die Menschen leben gerne in Baden-Württemberg. Bei Studien zur Lebensqualität und zur Lebenszufriedenheit rangiert Baden-Württemberg im Ländervergleich regelmäßig weit vorn. Der sprichwörtliche Fleiß und der Einfallsreichtum der Menschen haben Baden-Württemberg zu einem wohlhabenden und lebenswerten Land gemacht.

Baden-Württemberger haben mehr vom Leben

Die Menschen in Baden-Württemberg leben immer länger. Seit Bestehen des Landes 1952 hat sich die Lebenserwartung der Einwohner um 12 Jahre bei den Männern und um 13 Jahre bei den Frauen erhöht. Danach hat ein heute geborener Junge eine durchschnittliche Lebenserwartung von 78 Jahren, ein Mädchen von 83 Jahren. Damit liegt Baden-Württemberg bei den Jungen 17 und bei Mädchen 11 Monate über dem Bundesdurchschnitt.

Weitere Entwicklungslinien: In fast jeder zweiten Ehe, die Anfang des letzten Jahrhunderts geschlossen wurde, zogen die Eltern vier und mehr Kinder groß. Unter den Ehen, die der Standesbeamte Mitte der 70er Jahre besiegelte, haben nur noch fünf Prozent der Eheleute vier und mehr Kinder. Im gleichen Zeitraum hat sich die Zahl der kinderlosen Ehen von neun auf 18 Prozent verdoppelt. Im nun angebrochenen Jahrtausend wird der Anteil der Ein-Personen-Haushalte in Baden-Württemberg an allen Privathaushalten schon bald rund 30 Prozent betragen. In der Landeshauptstadt Stuttgart ist fast jeder zweite Haushalt heute bereits ein Ein-Personen-Haushalt.

Sicher leben

In Baden-Württemberg leben, heißt sicher leben. Ziel der Landesregierung ist soziale Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe für alle. Mit einer engagierten Sozialpolitik wirkt die Landesregierung dem sozialen Auseinanderdriften unserer Gesellschaft entgegen. "Sicher" heißt aber auch, dass die Kriminalität in Baden-Württemberg seit Jahren stetig abnimmt. Und auch bei der Aufklärungsquote nimmt das Land einen Spitzenplatz ein.

Ehrenamtliches Engagement

In Baden-Württemberg engagieren sich über 40 Prozent unserer Bürgerinnen und Bürger in Vereinen, in der Jugendarbeit, in Kirchen, Parteien, Initiativen und Selbsthilfegruppen – mehr als in jedem anderen deutschen Land.

Auf dem Weg zum Musterland der Bürgerbeteiligung

Die grün-rote Landesregierung möchte Baden-Württemberg zum Musterland von lebendiger Demokratie und Bürgerbeteiligung machen. Entsprechend heißt es im Koalitionsvertrag: „Gute Politik wächst von unten. Für uns ist die Einmischung der Bürgerinnen und Bürger eine Bereicherung. Wir wollen mit ihnen im Dialog regieren und eine neue Politik des Gehörtwerdens praktizieren.“

Was bedeutet das konkret? Die Landesregierung will direktdemokratische Entscheidungen auf Landesebene und vor Ort leichter möglich machen und bürgerfreundlicher gestalten. Und sie möchte neue Formate der Bürgerbeteiligung wie etwa Runde Tische, Mediationen oder Schlichtungsverfahren einführen. Gerade bei großen Infrastrukturprojekten sollen die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig einbezogen werden.


Meldungen zum Thema »leben und mitgestalten«

  • Baden-Württemberg als Motor für Energiepolitik in Europa 18.05.2012 „Die europaweite Öffnung der Energiemärkte bringt Vorteile für die Verbraucher. Bund und EU müssen dringend aktiv werden“, sagte Verbraucherminister Alexander Bonde anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse einer Studie zum Europäischen Strombinnenmarkt in Brüssel.
  • Staatsrätin Gisela Erler lädt Bürgerinnen und Bürger zum Filder-Dialog S21 ein 18.05.2012 Staatsrätin Gisela Erler hat zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme am sogenannten Filder-Dialog S21 eingeladen. Sie appellierte an die Bürgerschaft, sich aktiv in den Dialog einzuschalten und dadurch dieses wichtige Projekt auf den Fildern mitzugestalten.
  • Arbeitskreise zu möglichem Nationalpark Nordschwarzwald 16.05.2012 "In den heute konstituierten Regionalen Arbeitskreisen werden örtliche Experten sieben verschiedene Themenfelder rund um einen möglichen Nationalpark im Nordschwarzwald beraten - von der Regionalentwicklung über Naturschutz, Borkenkäfer und Auerhuhn bis hin zum Tourismus", sagte Ministerialdirektor Wolfgang Reimer.
  • Jahresbericht zu Kernenergieüberwachung und Strahlenschutz 16.05.2012 Das Umweltministerium hat einen umfassenden Jahresbericht zu seiner Aufsichtstätigkeit in den Bereichen kerntechnische Anlagen und Strahlenschutz vorgelegt.

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