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Baden-Württemberg ist eine der hochschulreichsten und forschungsintensivsten Regionen Europas mit einer vielfältigen Forschungsinfrastruktur, in der sowohl die Grundlagenforschung als auch die anwendungsorientierte, wirtschaftsnahe Forschung eine wichtige Rolle spielen und durch ein weit verzweigtes System von Transfereinrichtungen ergänzt werden.

Land der Tüftler

Eine Wirtschaft, die langfristig leistungsfähig bleiben will, braucht hohe Innovationskraft. In Baden-Württemberg sorgen dafür vor allem staatliche und private Forschungseinrichtungen, aber auch der Erfindergeist seiner Menschen. Schon im vorletzten Jahrhundert gelangen einheimischen Konstrukteuren wie Gottlieb Daimler, Carl Benz, Wilhelm Maybach und Robert Bosch grundlegende Erfindungen. Für herausragende Forschungsleistungen im Land stehen auch Nobelpreisträger wie etwa Klaus von Klitzing, Christiane Nüsslein-Volhard oder Bert Sakmann. Bis heute tragen zahlreiche Tüftler zur wirtschaftlichen Stärke unseres Bundeslandes bei. So lag Baden-Württemberg im Jahr 2010 mit 138 Patentanmeldungen je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 58) bundesweit an der Spitze.

Hochtechnologie-Standort Nr. 1 in Europa

Baden-Württemberg hat sich auf Grund seiner Forschungsanstrengungen zum Hochtechnologie-Standort Nr. 1 in Europa entwickelt. Der Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung lag 2009 in Baden-Württemberg bei 4,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und damit deutlich über dem EU-Durchschnitt (2,0 Prozent) und dem Bundesdurchschnitt (2,8 Prozent) und beispielsweise auch vor den USA (2008: 2,8 Prozent). Nach dem vom Statistischen Landesamt vorgestellten Innovationsindex ist Baden-Württemberg die Region innerhalb der Europäischen Union mit der höchsten Innovationskraft.

Funktionierender Technologietransfer

Die Wirtschaft eines exportorientierten Hochlohnlands wie Baden-Württemberg kann nur mit technologisch hoch stehenden Produkten, Verfahren und Dienstleistungen erfolgreich bleiben. Wettbewerbsvorsprünge auf den Weltmärkten erfordern nicht zuletzt ein hohes Maß an Forschungs- und Entwicklungsaufwand. Dabei gilt es, in allen Wirtschaftszweigen technologisches Wissen effektiv und möglichst rasch in neue, marktfähige Lösungen umzusetzen. Es ist Aufgabe der Landesregierung, die bestehenden wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen zu stärken und für einen gut funktionierenden Technologietransfer vor allem in kleine und mittlere Unternehmen zu sorgen.


Meldungen zum Thema »forschen«

  • Minister Schmid zur Meldung des Statistischen Landesamts zur FuE-Intensität Baden-Württembergs 18.05.2012 "Baden-Württemberg ist die Innovationsregion Nummer Eins in Europa. Nirgends in Europa wird so intensiv an neuen Produkten und Verfahren getüftelt wie im Südwesten“, sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid.
  • Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen wird erneut ausgeschrieben 18.05.2012 Das Wissenschaftsministerium unterstützt herausragende Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur. Das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen wird jetzt zum zehnten Mal ausgeschrieben.
  • Der Wechsel wirkt 10.05.2012 "Wir haben die ökologische und soziale Modernisierung des Landes im vergangenen Jahr deutlich vorangetrieben und uns gerade mit Blick auf die anspruchsvolle Aufgabe, die der Wechsel zu den erneuerbaren Energien darstellt, bundesweit als Impulsgeber positioniert", erklärten Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid.
  • Ein Jahr Grün-Rot – was wurde erreicht? 10.05.2012 Ein Jahr ist die grün-rote Landesregierung im Amt. Ökologische und soziale Modernisierung des Landes, Bildungsaufbruch, Bürgerbeteiligung – vieles hat die Landesregierung seither bewegt. Was genau wurde bisher auf den Weg gebracht? Diese Frage beantworten wir Ihnen in unserer Bilanz.

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