Kinderland

Respekt

Kinderland Baden-Württemberg

  • Zwei Kinder in Sandkasten

Wir wollen, dass sich wieder mehr Menschen in Baden-Württemberg für Kinder entscheiden und das Leben mit Kindern als selbstverständlich sehen. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie haben eigene Bedürfnisse und wollen mit eigenen Rechten respektiert werden. Die Landesregierung will daher bei allen politischen Maßnahmen die Bedürfnisse von Kindern und Familien berücksichtigen.

„Ihr nennt uns die Zukunft, aber wir sind auch die Gegenwart!“ So heißt es in einer Erklärung der Kinder und Jugendlichen des „Children’s Forum“ beim Weltkindergipfel 2002 in New York. In diesem selbstbewussten Bekenntnis steckt sehr vieles drin. Kinder leben im Hier und Jetzt. Sie wollen nicht warten, bis sie erwachsen sind, bis sie ihr Leben aktiv mitgestalten können. Kinder wollen als Kinder mit eigenen Bedürfnissen und eigenen Rechten respektiert werden und teilhaben können.

Kinder sind die Zukunft Baden-Württembergs. Mit der Leitidee vom „Kinderland Baden-Württemberg“ machen wir deutlich, dass es Ziel der Landesregierung, aber auch aller gesellschaftlichen Gruppen in Baden-Württemberg sein muss, für Kinder Verantwortung zu übernehmen und Kindern gute Zukunftschancen zu eröffnen. Und dass Kinder von allen Menschen als Zukunftschance wahrgenommen werden. Mit dem „Kinderland Baden-Württemberg“ wollen wir erreichen, dass sich wieder mehr Menschen für Kinder entscheiden, weil sie optimistisch in die Zukunft blicken und das Leben mit Kindern selbstverständlich ist. Kinder sollen erfahren, dass sie geliebt, geschätzt und gefördert werden.

Dazu soll die Leitidee vom „Kinderland Baden-Württemberg“ mit neuen Schwerpunkten weiterentwickelt und fortgesetzt werden.

Ziel des Kinderlands Baden-Württemberg ist es, für alle Kinder im Land ein kindgerechtes Lebensumfeld zu schaffen, in dem sie sich bestmöglich entwickeln können. Hierzu will die Landesregierung alle Menschen, vor allem aber alle Entscheidungsträgerinnen und -träger für die Bedürfnisse von Kindern sensibilisieren und damit ein allgemeines Kinderbewusstsein schaffen.

Die Landesregierung geht mit gutem Beispiel voran. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, bei allen politischen Maßnahmen die Bedürfnisse von Kindern und ihren Familien zu berücksichtigen. Alle Politikfelder – von den familien- und kinderpolitischen Kernbereichen wie beispielsweise Kinder- und Jugendschutz, Familienförderung oder Schulpolitik bis hin zu entfernteren Bereichen wie Wohnungsbau, gesunde Umweltbedingungen oder Verkehrssicherheit – sollen innerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs mit dazu beitragen, Baden-Württemberg zum Kinderland zu machen. Jeder Politikbereich hat vielfältige Möglichkeiten, zur Verwirklichung des Kinderlands beizutragen.

Richtschnur für die Kinderpolitik der Landesregierung sind die in der UN-Kinderrechts-Konvention festgeschriebenen Kinderrechte. Die Landesregierung begrüßt es, dass die Bundesregierung die Vorbehalte gegen die UN-Kinderrechts-Konvention im Jahr 2010 zurückgenommen hat, so dass diese Konvention nunmehr ohne Einschränkungen in Deutschland gilt.

Im Folgenden finden Sie die Kinderland-Seiten der einzelnen Ministerien. Dort können Sie sich über deren jeweilige Maßnahmen, Programme und Projekte zur Verwirklichung des Kinderlands informieren.


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