arbeiten
Baden-Württemberg weist unter allen deutschen Ländern seit Jahren mit die beste Situation auf dem Arbeitsmarkt auf. Mit 4,1 vor Bayern mit 4,2 Prozent und Rheinland-Pfalz mit 5,6 Prozent bundesweit die niedrigste Arbeitslosenquote (Bundesdurchschnitt: 7,3 Prozent). Bei der Jugendarbeitslosigkeit verzeichnet Baden-Württemberg mit 2,6 Prozent (Januar 2012) vor Bayern mit 3,2 Prozent und Rheinland-Pfalz mit 4,8 Prozent bundesweit die niedrigste Quote in Deutschland (Bundesdurchschnitt: 5,9 Prozent).
Baden-Württemberg zum Musterland für gute Arbeit machen
Die Landesregierung hat sich das Ziel gesetzt, Baden-Württemberg zum Musterland für gute Arbeit zu machen. Alle Beschäftigten sollen gute Arbeitsbedingungen haben. Ziel ist Arbeit, die gerecht entlohnt wird, Teilhabe ermöglicht, Anerkennung bietet, nicht krank macht, erworbene Qualifikationen nutzt und ausbaut und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewährleistet. Die Landesregierung setzt sich deshalb auf Bundesebene für einen gesetzlichen Mindestlohn ein. Mit einem Tariftreuegesetz will die Landesregierung sicherstellen, dass öffentliche Aufträge des Landes und der Kommunen nur an Unternehmen vergeben werden, die ihren Beschäftigten Tariflöhne bezahlen.
Arbeit von zentraler gesellschaftlicher Bedeutung
Das Thema Arbeit ist für unser gesellschaftliches Zusammenleben von zentraler Bedeutung. Durch spezielle Programme und Aktivitäten werden bestimmte arbeitsmarktpolitische Zielgruppen wie junge Menschen, Langzeitarbeitslose oder Ältere gezielt unterstützt. Auch junge Menschen mit Migrationshintergrund bedürfen zusätzlicher Integrationsanstrengungen.
Das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren arbeitet auf dem Gebiet der Arbeitsmarktpolitik eng mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit zusammen. Eine besondere Rolle spielt die Umsetzung des Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg.
Gute Ausbildung als wichtiger Standortfaktor
Die Leistungsfähigkeit der baden-württembergischen Wirtschaft hängt ganz entscheidend von der Qualität seiner Arbeitskräfte ab. Für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg ist eine möglichst gute Ausbildung der jungen Menschen im Land ein immer wichtiger werdender Standortfaktor. Um daher auch in Zukunft im internationalen Wettbewerb ganz vorne mit dabei zu sein, kommt der beruflichen Ausbildung und damit der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen in den Betrieben eine zentrale Bedeutung zu.
